AQUAMAN Anthologie & MERA: Ein Herz und eine See(le)..?

Seit dem 20. Dezember schwimmt Jason Momoa aka Aquaman im Kino auf der Erfolgswelle und beglückt uns als muskelbepackter Meeresherrscher in spe. An seiner Seite: Mera. Na klar. Während die beiden sich im Kinofilm ja erst ganz, ganz langsam anfreunden, sieht das in der Comicgeschichte zum Glück ganz anders aus (von einem geplanten Attentat auf Aquaman mal abgesehen, hüstel...). Da gehören die beiden zusammen wie Batman & Catwoman, Superman & Lois, Black Canary und ach, ihr wisst schon. Die haben sich immerhin schon in den 60ern ins Herzchen geschlossen! Friede, Freude, Kaviarkuchen war allerdings nicht immer angesagt, es gab auch durchaus tragische Schicksalsschläge, die beide durchmachen mussten und sogar zur Trennung führten.

Wenn man nun mehr über beide erfahren will, wo anfangen? Wie ist aus dem blonden Fischfreund der sympathische Muskelberg geworden? Welche Comics sind einsteigerfreundlich? Grapscht man nun neugierig zur passenden Anthologie, oder doch lieber zum Comic, der von Panini als „Inspiration der Aquaman-Verfilmung“ angepriesen wird: Der Thron von Atlantis? Oder als frischer Mera-Fan einfach mal ins kalte Wasser springen und direkt zu ihrem Soloalbum Mera: Königin von Atlantis greifen? Bei welchem Band ihr erstmal im trüben Wasser fischt und welcher besonders einsteigerfreundlich ist, das erfahrt ihr hier! Und natürlich, wie viele Fisch- und Wasserwortspiele ich in diesem Text unterbringen kann...

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Best of 2018: Danke ♥‿♥

Leute! 2018 war für mich ein richtig, richtig tolles Jahr. Und mein Lieblingshobby hat eine Menge dazu beigetragen! Nein, nicht dösen... Das ist erst auf Platz 2. Ich spreche natürlich von Comics <3

Ein paar meiner Highlights habe ich zwar schon in einem kleinen Leserbeitrag für den Tagesspiegel zusammengetragen, aber hier - und nur hier - gibt es die volle Breitseite, bäm!

Nachhaltig begeistert und beeindruckt hat mich 2018 vor allem Emil Ferris. Die muss man lieben! Zumindest wenn man Werwölfe mag. Oder gar selbst gern einer wäre, wie die zehnjährige Karen in ihrem kunstvollen Meisterwerk AM LIEBSTEN MAG ICH MONSTER. Na gut, das ständige Klamotten zerreißen bei Vollmond kann auf Dauer auch nervig werden. Nun. Das würde Gorilla Mike aus MOTOR GIRL aber sowieso nie einfallen. Der kann sich ordentlich an- und ausziehen. Viel trägt er meistens sowieso nicht am haarigen Leib, ist halt sehr heiß, so weit draußen, mitten in der Wüste.

Gut, stylischer als Shorts und Shirt geht es natürlich auch. Fragt mal MYRE! Die furchtlose Fuchsdame hat Nerven aus Stahl und einen Drachen als Freundin. Apropos Fuchs - der hat für AUTISTIC HERO GIRL nicht nur immer ein offenes Ohr, sondern auch immer einen Keks parat. Aber auch weniger flauschige Tiere haben einiges drauf! So wie die Regenwürmer in ICH KAUFE EINE A UND MÖCHTE LÖSEN. Mit geballerter Power und einem Mindset, angesiedelt zwischen Columbo und Maren Gilzer lassen sie sich nicht einmal von finsteren flauschigen Kräften einschüchtern. Respekt! Apropos Rätsel: Das musste 2018 auch der gute Donald lösen. Ohne Hose und noch weniger Gedulg macht er sich auf die SUCHE NACH DEM GLÜCK. Und wisst ihr was? Er hat es sogar gefunden...

Ach ja, meine Liebe für Fledermäuse ist mir natürlich ebenfalls geblieben. Positiv überrascht hat mich dieses Jahr vor allem der BIRDS OF PREY-Band (der ist stellenweise richtig witzig!). Tom King ist sowieso mein Held, wie er aktuell die Beziehung meiner Lieblings-Katze und Fledermaus gestaltet, ich liebe es! 

Übrigens kann man auch ohne Cape und Superkräfte die Welt besser machen... Auch wenn Jane Foster den Hammer wieder abgeben musste, ist sie und bleibt meine Heldin und mein Thor der Herzen (klingt kitschig, meine ich aber genau so. Oh ja.) Also, 2019 bitte noch mehr GIRLSPLAINING, mehr UNERSCHROCKEN(e) Krieger/innen und mehr JESSICA JONES! Und mehr MAGGY GARRISSON! Sowieso.

Meine persönlichen Highlights waren 2018 zudem der COMIC SALON ERLANGEN, mein erstes Mal als Jurymitglied beim RUDOLPH-DIRKS-AWARD und meine kleinen Debütrezensionen und -beiträge bei der ALFONZ und COMIXENE. Vielen Dank für die Chance, als Strumpfhosenheldin mitmischen zu dürfen.

Und - natürlich! - ein dickes Dankeschön an die tollen Verlage und die fabelhaften und maximal engagierten Mitarbeiter/innen von avant, Carlsen, Dani Books, Egmont, edition Moderne, Jaja, Panini, Reprodukt, Schreiber & Leser, Splitter. Und alle, die ich Tröte gerade vergessen habe.

Und last, but not least: ihr da draußen! Es freut mich einfach wie Bolle, dass ihr meine Rezensionen lest, mir Herzen auf Instagram schenkt und - vor allem - meine Liebe zur neunten Kunst teilt.

DANKE <3

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DER TOD DER MÄCHTIGEN THOR: (⌣́_⌣̀)

Ach menno! Es gibt wirklich Momente, da geht mir Marvel auf die Nüsse. Ah, ich hab ja keine. Gut, dann eben auf den Keks. Ich verstehe ja, dass viele Fans die Verfraulichung von Iron Man, Wolverine und Thor überrumpelt und nicht besonders begeistert hat. Wirklich. Ich wäre das auch, wenn mein Lieblingsheld plötzlich auf der Ersatzbank sitzen müsste. Oder im Koma liegt. Oder sonstwo rumlungert. Aber liebe Marvelmenschen da draußen, eine großartige Heldin wie Jane Foster erst zu erschaffen, nur um ihr dann wieder den Hammer aus der Hand zu nehmen... Nah. Doof. Denn ganz ehrlich? Ich fand die Idee, der krebskranken Jane den Hammer in die Hand zu drücken, ziemlich genial. Und die Serie, die Jason Aaron da aus dem Hut gezaubert hat, war richtig toll! Und nu? Nun wird wieder Fanservice betrieben und Jane darf nicht länger Thor sein. Denn mit dieser Finalausgabe wird ihr Schicksal besiegelt. Meh. Bis dahin ist es aber ein langer und steiniger Weg, gepflastert mit Blut, Schweiß und der Unbekümmerheit von Vollstagg. Klingt dramatisch. Und das ist es auch...

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EPIPHANIE SCHRECK: Angst beflügelt den eilenden Fuß...

Mit einem Schiller-Zitat habt ihr jetzt nicht gerechnet, was? Ich auch nicht. Aber nachdem ich mir seit Tagen den Kopf über einen schmissigen Titel zerbrochen habe, borge ich mir jetzt einfach mal was von Schiller. Ob der wohl vor irgendwas Angst hatte? Vielleicht vor einem leeren Tintenfäßchen? Ich weiß es nicht. Aber Epiphanie, die hat Angst. Da ist nämlich dieser Schatten, der sie ständig verfolgt. Schon ganze achteinhalb Jahre lang! Und achteinhalb Jahre können verdammt lang sein... Vor allem, wenn man erst achteinhalb Jahre alt ist.

Ihr ahnt es schon, hier geht es um keine rationale Angst. Bzw. ist das Objekt der Angst manchmal auch eine Frage der Perspektive. Die einen haben Angst vor Spinnen, die anderen sagen Spider-Mans Freunden freundlich hallo. Andere haben Angst vor speckigen Knöpfen (kein Scherz!). Nun.Ganz gleich, ob Kinder oder Erwachsene: Blöderweise kann man sich im Prinzip vor allem fürchten. Vor Dingen, die gar nicht da sind (Hallöchen, Monster unterm Bett!) oder - noch schlimmer - vor ganz alltäglichen Sachen, die für andere völlig "normal" sind. Schmutz, ungerade Zahlen, Pferde, der eigene Schatten. Aber eigentlich auch wurscht. Hier geht es ja darum, diese Angst zu besiegen! Tschakka! Und auf dem Weg dahin ein paar crazy People kennenzulernen...

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MOTOR GIRL: In your head, in your head, they are fighting...

With their tanks, and their bombs and their bombs, and their guns... Na, habt ihr jetzt einen Ohrwurm von Zombie? Sehr gut, das war der Plan. Harhar! Ich kann jetzt zwar nicht diabolisch lachen und dabei eine weiße Katze streicheln (denn ich besitze keine), aber dafür habe ich einen Stoff-Pluto, der tut's auch. Irgendwie.

Aber Moment mal, was hat denn jetzt das ernste Thema Krieg mit MOTOR GIRL zu tun? Immerhin gucken uns hier keck ein Gorilla und ein kleines grünes Männchen auf dem Cover entgegen. Und der Gorilla trägt eine Hose. Nun. Sobald man die Info hat, dass es sich bei der jungen Dame um eine hochdekorierte Kriegsveteranin handelt, sieht die Sache ja schon etwas anders aus. Man ahnt, dass ihre Erlebnisse Teil der Geschichte sein werden. Aber keine Bange, schräg und lustig wird es trotzdem. Denn das ist die große Stärke von Terry Moore...

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