SUPERMAN: American Alien

Oha. Diesen Superman-Band wollte ich eigentlich schon vor Ewigkeiten lesen (und natürlich rezensieren! Hüstel), aber irgendwie wanderte er auf meinem Stapel immer weiter nach unten. Liegt vielleicht daran, dass ich Batman und Wonder Woman einfach lieber mag. Und zwar nicht „nur“ den Charakter als solches, sondern auch - und vor allem - die Bösewichte. Aber hey, ich wollte Supie trotzdem mal eine Chance geben und dachte mir, AMERICAN ALIEN könnte vielleicht ein neues Licht auf den guten Mann werfen. Immerhin handelt es sich hier um einen wilden Ritt durch Supermans - bzw. Clarks - Biografie. In sieben abgeschlossenen Geschichten wird jeweils ein Moment in Supies Werdegang beleuchtet. Ob das Mäuschen spielen Spaß gemacht hat?

Ja! Oder besser gesagt: Jein. Denn den meisten Spaß hatte ich tatsächlich beim Zusammenprall mit Batman. Überraschung! Aber die Story PAPAGEI lohnt sich wirklich allemal, oder habt ihr Superman schonmal angetüdelt gesehen? Eben.

mehr lesen

WONDER WOMAN 4: Und nu?

Hach, was habe ich die Rebirth-Wonder Woman von Greg Rucka geliebt. Götter! Lügen! Cheetah! So toll war das, vor allem der dritte Band war ja mal der Hammer. Und entließ mich sehr glücklich und - vor allem - mega gespannt auf den Fortgang der Geschichte. Denn Diana hatte zwar endlich die Wahrheit entdeckt, aber zack, ist ihr Cheetah wieder ausgebüxt. Und Etta sauer. Hatte sich zwischen ihr und Barbara Ann doch eine kleine zarte Romanze angebahnt... Hach. Toll war das alles! War? Wieso spricht die Frau von war?! Tjoa... Ihr ahnt es. Greg Rucka ist weg. Dafür kommt nun James Robinson. Aber halt, erst ist noch die gute Shea Fontana dran. Und die macht leider nicht da weiter, wo Rucka aufgehört hat...

mehr lesen

ROSE: Hear me roar!

Mhm... Viellleicht bin ich ein wenig simpel gestrickt, aber als meine Äuglein das Cover von ROSE erblickten, spielten meine Synapsen ein wenig verrückt. Kindheitserinnerungen wurden spontan wach, kommt es doch auf den ersten Blick wie eine Mischung aus XENA und He-Man (bzw. She-Ra) daher. Klingt ein bißchen nach Fantasy-Mischmasch, aber ach, ich musste einfach zuschlagen. Und ich hab es nicht bereut! Aber gut, bei Meredith Finch kann man sich ja mal ein Herzchen fassen, immerhin hat die sich ja schon gut um Wonder Woman und XENA gekümmert.

Was den Tapferkeitsgrad angeht, könnte unsere Rose hier zwar locker mit den beiden kriegerischen Damen mithalten, was die tatsächlichen Kampfkünste betrifft, allerdings (noch) nicht. Noch lange nicht. Hüstel. Xena würde wahrscheinlich vom Pferd fallen, wenn sie mit ansehen müsste, wie Rose ein Schwert hält... Aber gut, warum sollte sie auch? Immerhin war bis Seite sieben für Rose die Welt noch (halbswegs) in Ordnung. Gut, dass die Magie verboten ist, wusste sie zwar, aber dass da gleich das ganze Dorf niedergebrannt wird, nur weil man kurz ein bißchen was im Wald ausprobiert, das konnte wirklich niemand ahnen. Blöd. Denn früher, als die Welt noch in Ordnung war, sorgten sogenannte Guardians - zusammen mit ihren tierischen Begleitern - für Frieden, Liebe und Heiterkeit im Land. Naja, zumindest für Frieden. 

mehr lesen

BOUNTILUS: Eingetintet!

Der Weltraum, unendliche Wei... jaja, hat man auch schon huntert Mal gehört. Gnah. Aber hey, da ist soviel Platz im Weltall, da wird ja neben den Space Dumplins, Planet Express und der USS Ente (unterwegs in Coldmirrors StarStarSpace, ich liebe es <3) ja wohl noch Platz sein für eine weitere schräge Crew. Oder? Aber sowas von!

Moment, Crew? Sind zwei schon eine Crew? Nun. Ist halt eine kleine Crew. Bestehend aus zwei Mann. Mann? Nun ja...  Eher ein schräges Pärchen: Ein dem Wein zugeneigter Captain und ein Oktopus mit nur vier Armen. Nun. Klingt doch nach einer soliden und vertrauenswürdigen Crew!? Also ich würde den beiden sofort in jeden Winkel der Galaxis folgen. Allein schon wegen der vielen Wortwitze, für die der arme Quattro (höchstwahrscheinlich) noch herhalten wird. Das hat der doch geschickt eingetintet, dieser gewitzte Comic-Autor!

mehr lesen

DEADPOOL KILLT SCHON WIEDER DAS MARVEL-UNIVERSUM: Wow.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man von einem Comic gar nicht sooo viel erwartet und dann zack, positiv überrascht wird? Das war hier der Fall. Aber sowas von. Denn wie die geneigte Leserschaft bei dem Zusatz „schon wieder“ erahnt (oder weiß), hat Deadpool ja schonmal das Marvel-Universum gekillt. Das fand ich damals solide gut, aber auch nicht überragend fetzig. Hier sieht die Sache schon ganz anders aus... Denn ein erzählerischer Kniff verleiht dem mörderischen Treiben hier eine gar tragische Komponente. Toll!

Ich denke, ich spoiler gleich nicht zuviel, wenn ich ein wichtiges Detail der Geschichte verrate, aber falls ihr wirklich komplett ahnungslos dem Twist entgegenlesen wollt, würde ich an eurer Stelle nicht auf den Artikel klicken (oder eben danach). Denn eine entscheidende Kleinigkeit verrate ich schon. Na? No risk, no fun...

mehr lesen