WONDER WOMAN 5: Oh Brother...

Ach ja, ich weiß auch, dass ich nicht ewig den ersten drei Bänden von Wonder Woman hinterherweinen kann, aber menno... Ich tu es trotzdem. Denn James Robinson kann halt leider (noch) nicht mit Greg Rucka mithalten. Er macht zwar einen guten Job, aber einige Punkte hat er hier einfach - aus meiner Sicht - erzählerisch verschenkt. Meh.

Zum Beispiel die Tatsache, dass Darkseid nach dem Kampf mit der Justice League zu einem Baby mutiert ist. Ganz klitzeklein ist er nun - aber böse gucken kann er immernoch. Thihi. Seine Tochter, die fiese Grail, ist mit einem Schlag von der Tochter zur Mutti mutiert. Findet sie natürlich nicht so dolle. Ein Glück, dass man das Wachstum aber beschleunigen kann, in dem man anderen Göttern und Halbgöttern die Energie abzapft. Praktisch! So versucht Grail, Vati im Zeitraffer durch Kindheit und Pubertät zu bringen. Was das für super Momente hätte geben können! Aber nö, das wird hier ziemlich fix abgehandelt.... Argh, das ist so schade! 

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BOMBSHELLS 2: Tenebrehäh..?

Also gut. Das Prinzip der BOMBSHELLS kennt ihr inzwischen ja: im schicken Pin-up-Zwirn vermöbeln die Damen böse Buben. Vorzugsweise Nazis. So weit, so gut.

Auch wenn ich beim ersten Band noch ein wenig mit den knappen Stoffstücken zu hadern hatte, muss ich ja zugeben, dass die Damen hier zwar weniger als sonst anhaben (im Fall von Batwoman viel weniger als sonst, im Fall von Supergirl... Nun.), dafür aber tatsächlich fast ausschließlich den Inhalt der Geschichte bestreiten und eindeutig mehr in Aktion sind als die Männer. Gut, Steve Trevor wirft sich zwar auch mal mutig in Flip-Flops (!) ins Getümmel - aber die Hosen hat hier eindeutig Wonder Woman an. Bechdel-Test bestanden. So wie ich das sehe, sind neben der Autorin ausschließlich Zeichnerinnen am Start, Reschpekt! (Obwohl, Moment... Ah, Sandy ist tatsächlich ein Mann, uupsie!) Leider kann all die Frauenpower aber auch nichts gegen eine große Schwäche ausrichten, die sich hier auftut...

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DC's BEACH BLANKET BAD GUYS: Summertime Madness

Eigentlich hab ich ja nicht viel erwartet, als ich mir letztens DC's Beach Blanket Bad Guys gegönnt habe, aber mon dieu! Gleich die erste Seite ist ja mal der Burner, im wahrsten Sinne des Wortes, thihi. Ich liebe es. Die Story an sich ist auch nicht übel und hält tatsächlich die ein oder andere klitzekleine Überraschung bereit...

Wie der Titel schon verrät, tummeln sich hier einige Bad Guys (und Girls!) mal mehr oder wenig sommerlich, mal mehr oder weniger unterhaltsam. Die Story mit Cheetah z.B. war für mich zwar ebenfalls ein Augenschmaus, aber die Geschichte doch eher mau. Viel mehr überzeugt hat mich dagegen eine Geschichte mit Mr. Freeze. Ich sag mal so: Eis spielt für ihn ja sowieso eine tragende Rolle, harhar...

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GERONIMO: Auge um Auge...

Comics sind ja an sich schon toll, aber wenn man dabei - quasi nebenbei - noch was lernt, bin ich ja völlig aus dem Häuschen. Vor allem, wenn es um prominente Persönlichkeiten geht, von denen man zwar schonmal gehört hat, aber eigentlich nicht wirklich was weiß. So gings mir bei GERONIMO. Vielleicht wäre ich - nach viel Nachdenken - noch drauf gekommen, dass er Apache war, aber dann hört es auch schon auf. Wie gut, dass sich Matz & Jef der Geschichte angenommen haben, die beiden haben ja schon bei TOMBOY ein prima Duo abgegeben. Hurra!

Laut meiner spärlichen Wikipedia-Recherche entsprechen die Ereignisse übrigens auch tatsächlich der Geschichte. Gut, soweit man das halt rekonstruieren kann, denn anscheinend gab es sogar mal sowas wie diktierte Memoiren von Geronimo, aber die wurden erst in einer Schublade versteckt und dann zensiert. Gnah! Der gute Mann hatte nämlich einiges zu erzählen...

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JACK WOLFGANG: Tofu ist auch keine Lösung...

Hach, grad hab ich aber auch einen Anthropomorphismus-Lauf... Das Wort wollte ich schon immer mal irgendwo einbauen, thihi. Check! Erst läuft mir die Fuchsfrau MYRE über den Weg, und nun ein Wolfsmann namens Wolfgang. Harhar, der Wolf heißt Wolfgang! Irgendwie gut. Kann man nix gegen sagen. Ob man das auch über das Gesamtwerk JACK WOLFGANG sagen kann? Zum Teil. Denn gegen ein so famoses Werk wie BLACKSAD - musste ich bei der Lektüre nämlich öfter dran denken - muss man erstmal ankommen. Und das schafft der gute Jack leider nicht ganz...

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