DER TOD DER MÄCHTIGEN THOR: (⌣́_⌣̀)

Ach menno! Es gibt wirklich Momente, da geht mir Marvel auf die Nüsse. Ah, ich hab ja keine. Gut, dann eben auf den Keks. Ich verstehe ja, dass viele Fans die Verfraulichung von Iron Man, Wolverine und Thor überrumpelt und nicht besonders begeistert hat. Wirklich. Ich wäre das auch, wenn mein Lieblingsheld plötzlich auf der Ersatzbank sitzen müsste. Oder im Koma liegt. Oder sonstwo rumlungert. Aber liebe Marvelmenschen da draußen, eine großartige Heldin wie Jane Foster erst zu erschaffen, nur um ihr dann wieder den Hammer aus der Hand zu nehmen... Nah. Doof. Denn ganz ehrlich? Ich fand die Idee, der krebskranken Jane den Hammer in die Hand zu drücken, ziemlich genial. Und die Serie, die Jason Aaron da aus dem Hut gezaubert hat, war richtig toll! Und nu? Nun wird wieder Fanservice betrieben und Jane darf nicht länger Thor sein. Denn mit dieser Finalausgabe wird ihr Schicksal besiegelt. Meh. Bis dahin ist es aber ein langer und steiniger Weg, gepflastert mit Blut, Schweiß und der Unbekümmerheit von Vollstagg. Klingt dramatisch. Und das ist es auch...

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EPIPHANIE SCHRECK: Angst beflügelt den eilenden Fuß...

Mit einem Schiller-Zitat habt ihr jetzt nicht gerechnet, was? Ich auch nicht. Aber nachdem ich mir seit Tagen den Kopf über einen schmissigen Titel zerbrochen habe, borge ich mir jetzt einfach mal was von Schiller. Ob der wohl vor irgendwas Angst hatte? Vielleicht vor einem leeren Tintenfäßchen? Ich weiß es nicht. Aber Epiphanie, die hat Angst. Da ist nämlich dieser Schatten, der sie ständig verfolgt. Schon ganze achteinhalb Jahre lang! Und achteinhalb Jahre können verdammt lang sein... Vor allem, wenn man erst achteinhalb Jahre alt ist.

Ihr ahnt es schon, hier geht es um keine rationale Angst. Bzw. ist das Objekt der Angst manchmal auch eine Frage der Perspektive. Die einen haben Angst vor Spinnen, die anderen sagen Spider-Mans Freunden freundlich hallo. Andere haben Angst vor speckigen Knöpfen (kein Scherz!). Nun.Ganz gleich, ob Kinder oder Erwachsene: Blöderweise kann man sich im Prinzip vor allem fürchten. Vor Dingen, die gar nicht da sind (Hallöchen, Monster unterm Bett!) oder - noch schlimmer - vor ganz alltäglichen Sachen, die für andere völlig "normal" sind. Schmutz, ungerade Zahlen, Pferde, der eigene Schatten. Aber eigentlich auch wurscht. Hier geht es ja darum, diese Angst zu besiegen! Tschakka! Und auf dem Weg dahin ein paar crazy People kennenzulernen...

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MOTOR GIRL: In your head, in your head, they are fighting...

With their tanks, and their bombs and their bombs, and their guns... Na, habt ihr jetzt einen Ohrwurm von Zombie? Sehr gut, das war der Plan. Harhar! Ich kann jetzt zwar nicht diabolisch lachen und dabei eine weiße Katze streicheln (denn ich besitze keine), aber dafür habe ich einen Stoff-Pluto, der tut's auch. Irgendwie.

Aber Moment mal, was hat denn jetzt das ernste Thema Krieg mit MOTOR GIRL zu tun? Immerhin gucken uns hier keck ein Gorilla und ein kleines grünes Männchen auf dem Cover entgegen. Und der Gorilla trägt eine Hose. Nun. Sobald man die Info hat, dass es sich bei der jungen Dame um eine hochdekorierte Kriegsveteranin handelt, sieht die Sache ja schon etwas anders aus. Man ahnt, dass ihre Erlebnisse Teil der Geschichte sein werden. Aber keine Bange, schräg und lustig wird es trotzdem. Denn das ist die große Stärke von Terry Moore...

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BATGIRL Megaband 2: Alte Liebe rostet. Nicht?

Yay, da ist er! Der zweite Klops, pardon, Batgirl-Megaband. Und den finde ich tatsächlich besser als den ersten. Sowas! Gut, könnte ein bißchen daran liegen, dass hier für ein Abenteuer Catwoman vorbeischneit und eine alte Romanze mit Dick aufgewärmt wird, oh là, là! Obwohl, aufgewärmt ist zuviel gesagt. Vielleicht angehaucht..? Aber dazu später mehr.

Apropos geschneit: Im Band gibt's auch eine Harley-Weihnachtsgeschichte. Eine etwas verdrehte Version von Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte: O, Harley Night. Besonders bahnbrechend innovativ ist die zwar nicht, aber in Anbetracht der heranrückenden Weihnachtsfeiertage eigentlich ganz nett. So. Und was läuft da nun mit Dick und Babsi..?

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SCHATTENSPRINGER 3: Overload! Houston, wir haben Overload!

Ich gebe zu: Bei Begriffen wie Overload, Meltdown oder Shutdown sehe ich als erstes Bilder von Vulkanausbrüchen aus Katastrophenfilm XY (you name it) vor meinem geistigen Äuglein, in dem mal wieder nur eine einzige Person (!) über das Spezialwissen verfügt, um die Welt zu retten. Natürlich hat ihr niemand geglaubt und sie wurde für verrückt erklärt. Aus Wut über die ignoranten Mitmenschen zieht sie sich dann enttäuscht in die Antarktis zurück und spricht nur noch mit Pinguinen.

Nun. Über Pinguine spricht in Schattenspringer 3 zwar niemand, aber einen natürlichen Erzfeind haben unser verkannter Katastrophenspezialist und ein Autist tatsächlich gemeinsam. Nein, nicht der Vulkan! Viel schlimmer: Ignorante Mitmenschen! (Hier klicken für Soundeffekt oder sich kurz denken).

Und noch schlimmer kommt es, wenn der auch noch dein Klassenlehrer, Kinderarzt oder - schluck! - die eigene Mutter ist. Quasi der Endgegner. Zumindest, was die Zeit als Kind angeht. Denn die gestaltet sich besonders trostlos, wenn du nicht weißt, was mit dir los ist und dann auch noch Mutter, Klassenlehrer und die Klassenkameraden nicht müde werden, dich auf deine vermeintliche Schrägheit hinzuweisen. Woher ich das alles weiß? Na, von Ben, Melanie, Katrin und noch einigen mehr! Denn im dritten Band erzählt Daniela nicht selbst, sondern hört sich die Geschichten anderer Autisten an.

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