BATMAN: Der dunkle Prinz

So, da ist er nun, der dunkle Prinz. Huh. Ich weiß nicht, ich denke bei dem Titel zwar eher an einen kleinen Vampir als an den dunklen bösen Batman, aber jut. Dafür deutet der Name ja darauf hin, dass es hier auch um jemanden geht, der auch als Prinz bekannt ist... Den berüchtigten Clown Prince of Crime. Oder kurz: Joker. Da bin ich grundsätzlich ja dabei. Und dann auch noch so hübsch opulent in Szene gesetzt von Enrico Marini. Gnah. Toll! Zumindest auf den esten Blick.

Nicht so toll fand ich nämlich die Darstellung von Catwoman und Harley, aber dazu kommen wir später. Denn erstmal geht es hier um eine gänzlich unbekannte Dame. Mariah Shelley. Klingt ein bißchen wie Mariah Carey (thihi) und bereits nach einem TV-Interview ist die gute Frau in Gotham City auch mindestens genauso bekannt. Immerhin behauptet sie, ein Kind mit Bruce Wayne zu haben. Bäm! Unterhaltungszahlungen von Bruce Wayne, da hat man wohl ausgesorgt. Leider kann sich Bruce so gar nicht an die Nacht an mit der guten Frau erinnern. Blöd. Dafür bringt die Nachricht ganz andere Gestalten auf finstere Ideen...

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DIE DREI GEISTER VON TESLA 1: Verrückte Experimente, Blitze & Krawatten

Die drei Geister von Tesla. Nun. Ehrlich gesagt hab ich da als erstes an die Elektroautos gedacht und nicht an den Erfinder Nikola Tesla, aber gut, im Entferntesten hat der ja auch was mit Strom am Hut. Bzw. mit Elektrotechnik. Kenne ich mich null mit aus. Und naja, so ganz wird meine Bildungslücke hier auch nicht geschlossen, denn es handelt sich hier um eine fiktive Geschichte, aber hey, dafür hab ich mir nach der Lektüre den Wikipedia-Eintrag zu Tesla durchgelesen. Das ist doch auch mal was!

Und es stellte sich heraus: Nikola Tesla war eine durchaus spannende Figur. Ich meine hallo? Der Mann hat Experimente mit Blitzentladungen gemacht. Wahnsinn! Und laut Wikipedia war er auch ein bißchen verrückt. Aber was der gute Tesla mit Außerirdischen und Krawatten zu tun hatte, erfahrt ihr gleich...

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GWENPOOL 2: Awkward Reality

Uh, mir ist grad aufgefallen, dass ich schon seit einiger Zeit nichts mehr von Marvel vorgestellt hab. Mon Dieu! Dabei gibt's doch gerade da einige meiner Lieblingsheldinnen: Squirrel Girl, Black Widow, Ms. Marvel, Moon Girl (die taucht bald in einem Sonderband zu Secret Empire auf, hurra!), Spider-Woman und - von einigen anderen abgesehen - neuerdings auch Gwenpool. Ich mag das bekloppte Mädchen im rosa Kostüm, das weiß, dass es eine Comicfigur ist. Bzw. ist sie zwar für uns eine, aber in ihrer Welt eigentlich ja nicht. Aber jetzt schon. Ach, das ist alles so großartig!

Und nachdem mich der erste Band schon in seinen Bann gezogen hatte, überzeugt mich der zweite sogar noch mehr. Verrückt.

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DER RISS: Glück, Wohlstand & Ehre

Beschleicht euch auch manchmal das Gefühl, dass der ganze Geschichtsunterricht in der Schule einem irgendwie nicht wirklich was bringt, wenn man das aktuelle politische Weltgeschehen verstehen möchte? Ich kann mich zwar an gefühlt 500 Stunden zur Weimarer Republik und zum 2. Weltkrieg erinnern, aber kurz nach den 50er Jahren hört's dann quasi auf. Dabei fängt viel Spannendes da ja erst an! Zum Beispiel die Idee von einem vereinten Europa, das den Einwohnern „Glück, Wohlstand und Ehre in unbegrenztem Ausmaße“ bringen sollte. Hat Winston Churchill 1946 gesagt. Und für viele Menschen außerhalb der EU war (und ist) sie in den letzten Jahren auch genau das: die Hoffnung auf ein besseres Leben.

Leider endete dieser Traum aber auch für zu viele Menschen auf einem überfüllten Schlauchboot, in einem überfüllten Zug oder einem Auffanglager. Dabei war 2017 nur der traurige Höhepunkt einer Entwicklung, die schon viel früher angefangen hatte. Der Riss setzt genau da an.

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ALL-STAR BATMAN 2: Feuer & Eis. Und ein Kreis.

Es stürmt! Und schneit! Nicht nur in vielen Regionen Deutschlands, sondern auch bei Batman. Ok. War jetzt keine Mörderüberleitung, ich geb's zu... Aber hey, apropos Mörder! (Jepp, ich tu es schon wieder...). Während sich Batman im ersten ALL-STAR Band vor allem mit Two Face herumschlagen musste, bekommt hier erstmal Mr. Freeze einen Besuch vom guten Bats abgestattet. Ja - ihr ahnt es - mehr oder weniger das übliche: eine neue Welt(ordnung) erschaffen und die alte erstmal in Schutt und Asche legen, kennt man ja so von Schurken.

Was man hingegen nicht kennt, ist die Erzählweise vom ersten Heft. Wenn ich mich richtig an den Deutschunterricht erinnere, würde man hier vom einem auktorialen (allwissenden) Erzähler sprechen: „Batman flucht. Es sind zu viele von diesen Kreaturen.“ Kann man gut finden, muss man nicht. Mich hat es eher irritiert, aber nun. Dafür sind die Zeichnungen und die Stimmung spitze, ein Hauch von 30 Days of Night weht da durch. Toll!

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