WONDER WOMAN 5: Oh Brother...

Ach ja, ich weiß auch, dass ich nicht ewig den ersten drei Bänden von Wonder Woman hinterherweinen kann, aber menno... Ich tu es trotzdem. Denn James Robinson kann halt leider (noch) nicht mit Greg Rucka mithalten. Er macht zwar einen guten Job, aber einige Punkte hat er hier einfach - aus meiner Sicht - erzählerisch verschenkt. Meh.

Zum Beispiel die Tatsache, dass Darkseid nach dem Kampf mit der Justice League zu einem Baby mutiert ist. Ganz klitzeklein ist er nun - aber böse gucken kann er immernoch. Thihi. Seine Tochter, die fiese Grail, ist mit einem Schlag von der Tochter zur Mutti mutiert. Findet sie natürlich nicht so dolle. Ein Glück, dass man das Wachstum aber beschleunigen kann, in dem man anderen Göttern und Halbgöttern die Energie abzapft. Praktisch! So versucht Grail, Vati im Zeitraffer durch Kindheit und Pubertät zu bringen. Was das für super Momente hätte geben können! Aber nö, das wird hier ziemlich fix abgehandelt.... Argh, das ist so schade! 

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BOMBSHELLS 2: Tenebrehäh..?

Also gut. Das Prinzip der BOMBSHELLS kennt ihr inzwischen ja: im schicken Pin-up-Zwirn vermöbeln die Damen böse Buben. Vorzugsweise Nazis. So weit, so gut.

Auch wenn ich beim ersten Band noch ein wenig mit den knappen Stoffstücken zu hadern hatte, muss ich ja zugeben, dass die Damen hier zwar weniger als sonst anhaben (im Fall von Batwoman viel weniger als sonst, im Fall von Supergirl... Nun.), dafür aber tatsächlich fast ausschließlich den Inhalt der Geschichte bestreiten und eindeutig mehr in Aktion sind als die Männer. Gut, Steve Trevor wirft sich zwar auch mal mutig in Flip-Flops (!) ins Getümmel - aber die Hosen hat hier eindeutig Wonder Woman an. Bechdel-Test bestanden. So wie ich das sehe, sind neben der Autorin ausschließlich Zeichnerinnen am Start, Reschpekt! (Obwohl, Moment... Ah, Sandy ist tatsächlich ein Mann, uupsie!) Leider kann all die Frauenpower aber auch nichts gegen eine große Schwäche ausrichten, die sich hier auftut...

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DC's BEACH BLANKET BAD GUYS: Summertime Madness

Eigentlich hab ich ja nicht viel erwartet, als ich mir letztens DC's Beach Blanket Bad Guys gegönnt habe, aber mon dieu! Gleich die erste Seite ist ja mal der Burner, im wahrsten Sinne des Wortes, thihi. Ich liebe es. Die Story an sich ist auch nicht übel und hält tatsächlich die ein oder andere klitzekleine Überraschung bereit...

Wie der Titel schon verrät, tummeln sich hier einige Bad Guys (und Girls!) mal mehr oder wenig sommerlich, mal mehr oder weniger unterhaltsam. Die Story mit Cheetah z.B. war für mich zwar ebenfalls ein Augenschmaus, aber die Geschichte doch eher mau. Viel mehr überzeugt hat mich dagegen eine Geschichte mit Mr. Freeze. Ich sag mal so: Eis spielt für ihn ja sowieso eine tragende Rolle, harhar...

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GERONIMO: Auge um Auge...

Comics sind ja an sich schon toll, aber wenn man dabei - quasi nebenbei - noch was lernt, bin ich ja völlig aus dem Häuschen. Vor allem, wenn es um prominente Persönlichkeiten geht, von denen man zwar schonmal gehört hat, aber eigentlich nicht wirklich was weiß. So gings mir bei GERONIMO. Vielleicht wäre ich - nach viel Nachdenken - noch drauf gekommen, dass er Apache war, aber dann hört es auch schon auf. Wie gut, dass sich Matz & Jef der Geschichte angenommen haben, die beiden haben ja schon bei TOMBOY ein prima Duo abgegeben. Hurra!

Laut meiner spärlichen Wikipedia-Recherche entsprechen die Ereignisse übrigens auch tatsächlich der Geschichte. Gut, soweit man das halt rekonstruieren kann, denn anscheinend gab es sogar mal sowas wie diktierte Memoiren von Geronimo, aber die wurden erst in einer Schublade versteckt und dann zensiert. Gnah! Der gute Mann hatte nämlich einiges zu erzählen...

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JACK WOLFGANG: Tofu ist auch keine Lösung...

Hach, grad hab ich aber auch einen Anthropomorphismus-Lauf... Das Wort wollte ich schon immer mal irgendwo einbauen, thihi. Check! Erst läuft mir die Fuchsfrau MYRE über den Weg, und nun ein Wolfsmann namens Wolfgang. Harhar, der Wolf heißt Wolfgang! Irgendwie gut. Kann man nix gegen sagen. Ob man das auch über das Gesamtwerk JACK WOLFGANG sagen kann? Zum Teil. Denn gegen ein so famoses Werk wie BLACKSAD - musste ich bei der Lektüre nämlich öfter dran denken - muss man erstmal ankommen. Und das schafft der gute Jack leider nicht ganz...

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DC UND DIE LOONEY TUNES: Is was, Doc?

Tjoa, auch ich lerne in meinem hohen Alter (hüstel) ja tatsächlich noch dazu. Quasi täglich. Ist gerade heute wieder passiert! Denn bei der Lektüre von DC UND DIE LOONEY TUNES ist es mir plötzlich wie Schuppen von den Äuglein gefallen. Es ist ja so: Einige Cartoon-Charaktere wohnen - hübsch eingerichtet in einer muckeligen Ecke - in meinem Herzen. In eurem sicher auch, oder? Und warum? Weil sie da schon zu Kindheitstagen eingezogen sind. So geht's mir z.B. mit Balu, Chip & Chap, den Gummibären und vielen anderen flauschigen und schleimigen Freunden.

Die Looney Tunes sind allerdings in meiner Kindheit - aus unerfindlichen Gründen - irgendwie an mir vorbeigegangen. Hab ich einfach nicht geguckt ¯\_(ツ)_/¯ Nichtsdestotrotz war ich voller Zuversicht, dass ich an dem Aufeinandertreffen von DC und den Looney Tunes meinen Spaß haben würde. Nun. Leider war das aber nicht so wirklich der Fall. Gnah.

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SORCELINE & MASSU: Was raschelt da im Gebüsch..?.

Wie ich schon in der Rezension zu GRÜN & MACHA schrieb: Sobald sprechende Tiere, Fabelwesen und/oder Gestaltwandler und Magie im Spiel sind, ist die Tür zu meinem Herzchen schon einen Spalt weit offen ¯\_(ツ)_/¯ Ist so. Bleibt so.

Zugegeben, auf den ersten Blick scheint das Setting von SORCELINE eigentlich nicht sonderlich innovativ: Mädchen geht in die Zauberschule (Jungs-Variante: Harry Potter! Hüstel. Ältere Variante: Freaks' Squeele), trifft auf magische Wesen und lernt - hauptsächlich - was über sich selbst. Wenn es dann noch ein wenig düster wird, erinnert es zudem ein wenig an GOTHAM ACADEMY. Nun. Macht nüscht! Denn SORCELINE ist trotz der offenkundigen Adressierung an junge Leser/innen zauberhaft, spannend und mit Liebe zum Detail erzählt, hier und da erinnert es mich ein wenig an Hotel Transsilvannien <3. Ich sag nur soviel: Der moderne Vampir von heute muss tagsüber nicht mehr im Keller rumgammeln, er behilft sich mit Sonnencreme.

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DIE WELT DER SÖHNE: Trostlos. Aber gut.

Die Sonne scheint, ihr habt euch gerade gut gelaunt ein Eis geholt, den Sonnenschirm aufgespannt und überlegt, was ihr als nächstes auf der Sonnenliege schmökern wollt? Dann ist DIE WELT DER SÖHNE nichts für euch. Lasst die Eisverschmierten Fingerchen davon. Zumindest bis zum nächsten Regenschauer. Oder bis zum Abend. Denn das recht trostlose Cover macht schon deutlich, auf was für eine Stimmung ihr euch hier einstellen könnt: Irgendwo zwischen The Road, einem spontanen Besuch von Lord Voldemort und die letzte halbe Stunde Chernobyl Diaries (warum habe ich diesen furchtbaren Film eigentlich gesehen? Gnah..). In meinem liebevoll sortierten Comic-Regal habe ich jedenfalls nichts gefunden, was auch nur ansatzweise so trostlos daher kommt wie das hier. Eventuell könnte der Unterwasser-Schweisser in Bezug auf die Troslosigkeit halbwegs mithalten. Halbwegs.

Aber trotz - oder gerade - der deprimierten Grundstimmung muss man dem düsteren Wälzer eins lassen: spannend ist er!

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JOE SHUSTER: Für 135 Dollar

Wisst ihr, jeder hat ja ein paar geheime Träume. Ich träume ja - unter anderem - davon, beim Stöbern auf einem Flohmarkt mal eine richtige Comic-Rarität zu entdecken. Zum Beispiel eine Erstauflage von Action Comics 1. Das wär's! Denn würde ich so ein Heft finden, wäre ich nicht nur sehr glücklich, sondern auch sehr reich. So um die 3,2 Millionen Dollar. Das ist nämlich die Summe, die 2014 der Ausruf „3, 2, 1... Meins!“ gekostet hat, als eine Ausgabe des ersten Superman-Heftes online versteigert worden ist. Puh. Ganz schön verrückt. Und auch ein bißchen traurig, wenn man die Geschichte der beiden Schöpfer von Superman, Joe Shuster und Jerry Siegel, kennt. Die haben zwar quasi den ersten Superhelden überhaupt erschaffen, hatten aber die längste Zeit ihres Leben quasi gar nichts davon... Wie auch, wenn man aus Unwissenheit die kompletten Rechte abgibt: für schlappe 135 Dollar.

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BATMAN vs. ALIENS: HSSSSSSSS...

Ich liebe ALIENS! Hach, diese knuffigen sabbernden Xenomorphen, ich könnte sie drücken! Nah, besser nicht. Aber Batman, der würde eine Umarmung überleben. Oder? Nun. Wir werden es herausfinden...

Eigentlich hab ich die Batman vs. Aliens-Reihe ja schon mal vor ein paar Jahren gelesen, aber sie nun so hübsch gebündelt in einem Paperback erleben zu dürfen, ist schon was feines. Und zu diesem Anlass hab ich mein Glupschäuglein nochmal reingeworfen. Und ach, wenn ich schon mal dabei bin, kann ich auch noch Green Lantern vs. Aliens und Superman vs. Aliens aus dem Regal kramen, oder? Eben. Welcher der Bände nun mein Favorit ist, erfahrt ihr gleich. 

Oh, und falls ihr von noch mehr ALIENS-Crossovern wisst, lasst es mich wissen! Ich mag die ja wirklich gern, die kleinen Racker!

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Das ist ja wohl der Horror!

Falls es bei euch auch grad Gewitter gibt, nutzt die Chance! Denn was gibt es schöneres, als sich bei Blitz & Donner mit einem guten Gruselbuch unter die Decke (obwohl, bei der Hitze lieber auf die Decke) zu verkrümeln und sich mal wieder gepflegt zu gruseln? Gut, mir würden grad auch spontan mindestens zehn andere Sachen einfallen (Eis in jeder Variation spielt dabei erstaunlich oft eine Rolle... Hüstel), aber nun! Da ich schon als Kind gerne Gruselgeschichten gelesen hab und in letzter Zeit ein paar Bände rausgekommen sind, mit denen ich meine Liebe für Comics und Gruselgeschichten quasi gleichzeitig pflegen kann, dachte ich, ich wage es mal!

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SUPERGIRL: Also irgendwie... hm.

Puh. Ich verrate euch jetzt direkt mal ein schmutziges Geheimnis (gut, gleich ist es keins mehr. In 3, 2, 1...): Das hier ist die erste Rezension eines Comics, den ich nicht zu Ende gelesen habe. Schluck. Jetzt ist es raus. Shame! Shame! Shame! Aber liebe Leute, nachdem ich mich mehr - meistens weniger - begeistert durch 2/3 des Bandes durchgekämpft hatte, war wirklich auch das letzte Fitzelchen Optimismus verbraucht und ich habe aufgegeben. Nun. Lag es an mir? Oder an Supergirl? Vielleicht beides... 

Der Fairness halber möchte ich erwähnen, dass ich das Schicksal der Super-Familie meist nur am Rand mitverfolge. Irgendwie fliegen in meinem Herzchen doch eher Fledermäuse im Mondschein umher als rote Stiefelchen bei Sonnenschein. Aber trotzdem finde ich den Charakter eigentlich spannend und wollte es mal probieren. Es gab ja auch durchaus ein paar gute Momente...

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FRIDA KAHLO: Inside I'm Dancing

Ich hatte mir ja schon letztes Jahr wild und entschlossen vorgenommen, mich mehr mit Kunst zu beschäftigen. Natürlich in Comic-Form. Jawoll! Nach MAGRITTE und Katzen in der Kunst (finde Meownardo da Vinci übrigens immer noch witzig, ich steh dazu) ist nun Frida Kahlo dran. Meine Güte, ich hatte ja keine Ahnung... Soviel sei verraten: Es war wirklich einiges los im Leben dieser Frau. Einiges!

Zum Einstieg könnt ihr entweder die softe Kinderbuch-Variante wählen, in der harmlos Fridas bunte Haustierwelt beleuchtet wird und die dunklen Phasen im Leben nur sehr behutsam gestreift werden oder euch gleich die volle Dröhnung geben. Mit ganz viel Leidenschaft, Schmerz, Sex, Blut und allem, was das Leben so zu bieten hat. Heidewitzka, ich hatte wirklich keine Ahnung...

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UNERSCHROCKEN 2: I'm a Survivor!

Hurra! Der zweite Band Unerschrocken ist da! Ich war ja schon nach dem ersten Band (Rezension hier) so außer mir vor Begeisterung, dass ich den zweiten gar nicht abwarten konnte, und endlich ist er da! Und was soll ich sagen? Auch dieses Mal haben mich alle fünfzehn Geschichten begeistert, aber ehrlich gesagt auch wieder dazu gebracht, ein paar Tränchen zu verdrücken. Denn die unerschrockenen Mädels hier hatten nicht nur mit dummen Vorurteilen und sogenannten Traditionen zu kämpfen, sondern (viel zu oft! Arghh!) auch mit Demütigungen und körperlichen Übergriffen. Das ist dann teilweise schon harter Tobak, wenn der frisch verheirateten, zehnjährigen (!) Phoolan Devi „gezeigt“ wird, was ein Ehemann ist...

Aber genau hier zeigt sich die Stärke und Leistung von Pénélope Bagieu: auch solche dunklen Momente sensibel in Wort & Bild einzufangen und immer wieder auf die Wut und den Kampfgeist zurückzukommen, der die taffen Ladies angetrieben hat und sie schließlich das hat werden lassen, wovon sie geträumt haben: Langstreckenläuferin, Banditenkönigin, Puppenstuppenforensikerin, Vulkanologin, Astronautin... Und vor allem: ein Vorbild <3

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SECRET EMPIRE: T-Rex vs. Hydra

Hach ja, die Welt ist auch nicht mehr das, was sie mal war... Hydra ist am Drücker! Uff. Viel weiter möchte ich jetzt auch nicht näher auf Secret Empire eingehen, in Deutschland sind ja noch nicht alle Teile veröffentlicht. Aber nun, ich bin ja nicht unbedingt ein geduldiger Mensch und als ich den Sonderband mit Devil Dinosaur auf dem Cover erblickte, ei, da musste ich zuschlagen. Und die gute Nachricht: Man kommt sogar ganz gut mit, auch wenn man in Bezug auf Secret Empire noch nicht up to date ist. Hurra!

Und die schlechte Nachricht? Hm, nun... ich das das Gefühl, dass man Daisy Johnsons aka Quake kennen sollte. Bzw. würde die Lektüre dann sicher mehr Spaß machen. Leider kannte ich die gute Frau nicht so wirklich. Aber gut: Ich bin ja selbst schuld, wenn ich es immer noch nicht geschafft habe Agents of S.H.I.E.L.D. zu gucken. Gnah.

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JEFF LEMIRE: Liebe.

Jeff Lemire. Was ein Mann! Seit Sweet Tooth hab ich ein Äuglein auf ihn geworfen, denn das war ein Comic, den ich nicht so schnell vergessen konnte. Und nun gibt es gleich doppelt Nachschub: Black Hammer und der Unterwasser-Schweißer. Unterschiedlicher könnten die beide Bände auf den ersten Blick nicht sein. Und beim zweiten? Da findet sich tatsächlich eine Gemeinsamkeit. Denn in beiden Bänden geht es - irgendwie, irgendwann - um Liebe. Und Familie. Im Fall von BLACK HAMMER auf den ersten Blick um eine verrückte Mischung aus den Fantastic Four und der Addams Family. Gefangen auf dem Land. Aber glaubt mir, die wächst einem schneller ans Herz, als man will...

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MYRE 1: Ich habe einen Drachen. Und ich werde ihn benutzen!

Ich bin ja eigentlich nicht so der Riesen-Fantasy-Fan. Eigentlich. Denn es gibt immer wieder Filme oder Comics, die mich richtig begeistern. Und ja, ich gebe es zu: Ich habe eine Schwäche für Drachen, Tiere im Allgemeinen und taffe Frauen. Und was erblicken meine Glupschäuglein auf dem Cover von MYRE? Einen Drachen! Eine Fuchsfrau! Toll! Musste ich haben. Denn tierische Protagonisten erobern mein Herz meist im Sturm. Gut, nach den ersten Seiten wird zwar schnell klar: das hier ist nicht Entenhausen. Aber wenn ihr Fantasyfan seid (oder auch nicht) und Geschichten wie BLACKSAD mögt - dann seid ihr hier richtig.

MYRE, bzw. die Chroniken von Yria, entführen in diesem ersten Band (fünf weitere sollen folgen) euch in eine krarge Welt, in der ein - sagen wir mal - eher robuster Umgangston herrscht. Nicht ganz leicht für eine Fuchsdame wie Myre. Oder?

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Im Weltall ist die Hölle los!

Tja, alte Liebe rostet nicht, nech? Seitdem ich denken kann, hege ich eine gewissen Sympathie für die unendlichen Weiten des Weltalls: Als Kind beim Gucken von Saber Rider oder beim Lesen vom Lustigen Taschenbuch (kann mich auf jeden Fall an eine Geschichte von Micky und Gamma erinnern, hach ja). Und nun, etliche Jahre später, hege und pflege ich diese Liebe weiter. Nicht nur mit dem Silver Surfer, sondern auch mit dem brandneuen Ausgaben vom Lustigen Taschenbuch: GALAXY. Whoop Whoop! 

Und soviel sei verraten: Bei einem Comic hab ich wirklich viele Tränchen verdrückt, so schön war das. Schnüff. Welcher das war..?

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INFINITY GAUNTLET: Last Minute

Huch, so langsam drehen ja alle durch. Die einen vor Vorfreude, die anderen schon vor Begeisterung. Toll! Ich freu mich auch wie Bolle, werde Infnity War allerdings erst am Montag gucken können. Gnah! Aber gut, hilft ja nix. Dafür habe ich mir vorher aber nochmal wichtige Lektüre reingezogen. Aber muss man das eigentlich? Muss man Infinity Gauntlet gelesen haben, um den Film in vollen Zügen genießen zu können? Nun. Das kann ich euch Montag sagen. Harhar. Aber bis dahin gibt's hier eben eine 100 Prozent (Film-)spoilerfreie Rezension von Infinity Gauntlet. Komplett unbeeinflusst vom Film. Ha! Ist doch auch mal was.

Und soviel sei verraten: Infinity Gauntlet hat meine Vorfreude auf jeden Fall nochmal mächtig angeheizt. Ich hatte den Klassiker ja schonmal vor Ewigkeiten gelesen, aber jetzt tatsächlich viel mehr Spaß als damals... Warum?

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SUPERMAN: American Alien

Oha. Diesen Superman-Band wollte ich eigentlich schon vor Ewigkeiten lesen (und natürlich rezensieren! Hüstel), aber irgendwie wanderte er auf meinem Stapel immer weiter nach unten. Liegt vielleicht daran, dass ich Batman und Wonder Woman einfach lieber mag. Und zwar nicht „nur“ den Charakter als solches, sondern auch - und vor allem - die Bösewichte. Aber hey, ich wollte Supie trotzdem mal eine Chance geben und dachte mir, AMERICAN ALIEN könnte vielleicht ein neues Licht auf den guten Mann werfen. Immerhin handelt es sich hier um einen wilden Ritt durch Supermans - bzw. Clarks - Biografie. In sieben abgeschlossenen Geschichten wird jeweils ein Moment in Supies Werdegang beleuchtet. Ob das Mäuschen spielen Spaß gemacht hat?

Ja! Oder besser gesagt: Jein. Denn den meisten Spaß hatte ich tatsächlich beim Zusammenprall mit Batman. Überraschung! Aber die Story PAPAGEI lohnt sich wirklich allemal, oder habt ihr Superman schonmal angetüdelt gesehen? Eben.

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WONDER WOMAN 4: Und nu?

Hach, was habe ich die Rebirth-Wonder Woman von Greg Rucka geliebt. Götter! Lügen! Cheetah! So toll war das, vor allem der dritte Band war ja mal der Hammer. Und entließ mich sehr glücklich und - vor allem - mega gespannt auf den Fortgang der Geschichte. Denn Diana hatte zwar endlich die Wahrheit entdeckt, aber zack, ist ihr Cheetah wieder ausgebüxt. Und Etta sauer. Hatte sich zwischen ihr und Barbara Ann doch eine kleine zarte Romanze angebahnt... Hach. Toll war das alles! War? Wieso spricht die Frau von war?! Tjoa... Ihr ahnt es. Greg Rucka ist weg. Dafür kommt nun James Robinson. Aber halt, erst ist noch die gute Shea Fontana dran. Und die macht leider nicht da weiter, wo Rucka aufgehört hat...

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ROSE: Hear me roar!

Mhm... Viellleicht bin ich ein wenig simpel gestrickt, aber als meine Äuglein das Cover von ROSE erblickten, spielten meine Synapsen ein wenig verrückt. Kindheitserinnerungen wurden spontan wach, kommt es doch auf den ersten Blick wie eine Mischung aus XENA und He-Man (bzw. She-Ra) daher. Klingt ein bißchen nach Fantasy-Mischmasch, aber ach, ich musste einfach zuschlagen. Und ich hab es nicht bereut! Aber gut, bei Meredith Finch kann man sich ja mal ein Herzchen fassen, immerhin hat die sich ja schon gut um Wonder Woman und XENA gekümmert.

Was den Tapferkeitsgrad angeht, könnte unsere Rose hier zwar locker mit den beiden kriegerischen Damen mithalten, was die tatsächlichen Kampfkünste betrifft, allerdings (noch) nicht. Noch lange nicht. Hüstel. Xena würde wahrscheinlich vom Pferd fallen, wenn sie mit ansehen müsste, wie Rose ein Schwert hält... Aber gut, warum sollte sie auch? Immerhin war bis Seite sieben für Rose die Welt noch (halbswegs) in Ordnung. Gut, dass die Magie verboten ist, wusste sie zwar, aber dass da gleich das ganze Dorf niedergebrannt wird, nur weil man kurz ein bißchen was im Wald ausprobiert, das konnte wirklich niemand ahnen. Blöd. Denn früher, als die Welt noch in Ordnung war, sorgten sogenannte Guardians - zusammen mit ihren tierischen Begleitern - für Frieden, Liebe und Heiterkeit im Land. Naja, zumindest für Frieden. 

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BOUNTILUS: Eingetintet!

Der Weltraum, unendliche Wei... jaja, hat man auch schon huntert Mal gehört. Gnah. Aber hey, da ist soviel Platz im Weltall, da wird ja neben den Space Dumplins, Planet Express und der USS Ente (unterwegs in Coldmirrors StarStarSpace, ich liebe es <3) ja wohl noch Platz sein für eine weitere schräge Crew. Oder? Aber sowas von!

Moment, Crew? Sind zwei schon eine Crew? Nun. Ist halt eine kleine Crew. Bestehend aus zwei Mann. Mann? Nun ja...  Eher ein schräges Pärchen: Ein dem Wein zugeneigter Captain und ein Oktopus mit nur vier Armen. Nun. Klingt doch nach einer soliden und vertrauenswürdigen Crew!? Also ich würde den beiden sofort in jeden Winkel der Galaxis folgen. Allein schon wegen der vielen Wortwitze, für die der arme Quattro (höchstwahrscheinlich) noch herhalten wird. Das hat der doch geschickt eingetintet, dieser gewitzte Comic-Autor!

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DEADPOOL KILLT SCHON WIEDER DAS MARVEL-UNIVERSUM: Wow.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man von einem Comic gar nicht sooo viel erwartet und dann zack, positiv überrascht wird? Das war hier der Fall. Aber sowas von. Denn wie die geneigte Leserschaft bei dem Zusatz „schon wieder“ erahnt (oder weiß), hat Deadpool ja schonmal das Marvel-Universum gekillt. Das fand ich damals solide gut, aber auch nicht überragend fetzig. Hier sieht die Sache schon ganz anders aus... Denn ein erzählerischer Kniff verleiht dem mörderischen Treiben hier eine gar tragische Komponente. Toll!

Ich denke, ich spoiler gleich nicht zuviel, wenn ich ein wichtiges Detail der Geschichte verrate, aber falls ihr wirklich komplett ahnungslos dem Twist entgegenlesen wollt, würde ich an eurer Stelle nicht auf den Artikel klicken (oder eben danach). Denn eine entscheidende Kleinigkeit verrate ich schon. Na? No risk, no fun...

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IKON: Die meisten Denkmäler sind hohl

Nun, dieser schlaue Satz stammt leider nicht von mir, sondern von Stanisław Jerzy Lec. Ein kluger Mann! Anscheinend. Und zack, wären wir auch schon beim Pudels Kern, denn um Schein & Sein geht es auch in IKON. Meine Güte, heute haue ich aber auch ein literarisches Zitat nach dem anderen raus, huh!

Das rührt wahrscheinlich daher, dass meine grauen Zellen nach der Lektüre von IKON ganz außer sich sind. Vor Freude. Beim Lesen denkt man nämlich die ganze Zeit „Ach herrje! Nein! Oh je...“ um dann am Schluß festzustellen, dass die Realität tatsächlich mindestens genauso verrückt ist. IKON ist Wahninn. Wortwörtlich!

Es fängt auch schon recht dramatisch an... Ein junger Mann, Gleb Botkin, möchte seinem Leben ein Ende setzen. Er ist der Sohn des Leibarztes des russischen Zaren und sieht nach dem Miterleben der Oktoberrevolution keinen Sinn mehr in seinem Leben. Ohne seine Anastasia, seine Spielkameradin. Die hatte als Zarentochter (schon aus Prinzip!) ja keinen besonders guten Stand bei den Revolutionären. Und ohne sie macht für Gleb alles keinen Sinn mehr. Aber nun: erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Das muss auch Gleb schmerzhaft am eigenen Leib erfahren...

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