DER TOD DER MÄCHTIGEN THOR: (⌣́_⌣̀)

Ach menno! Es gibt wirklich Momente, da geht mir Marvel auf die Nüsse. Ah, ich hab ja keine. Gut, dann eben auf den Keks. Ich verstehe ja, dass viele Fans die Verfraulichung von Iron Man, Wolverine und Thor überrumpelt und nicht besonders begeistert hat. Wirklich. Ich wäre das auch, wenn mein Lieblingsheld plötzlich auf der Ersatzbank sitzen müsste. Oder im Koma liegt. Oder sonstwo rumlungert. Aber liebe Marvelmenschen da draußen, eine großartige Heldin wie Jane Foster erst zu erschaffen, nur um ihr dann wieder den Hammer aus der Hand zu nehmen... Nah. Doof. Denn ganz ehrlich? Ich fand die Idee, der krebskranken Jane den Hammer in die Hand zu drücken, ziemlich genial. Und die Serie, die Jason Aaron da aus dem Hut gezaubert hat, war richtig toll! Und nu? Nun wird wieder Fanservice betrieben und Jane darf nicht länger Thor sein. Denn mit dieser Finalausgabe wird ihr Schicksal besiegelt. Meh. Bis dahin ist es aber ein langer und steiniger Weg, gepflastert mit Blut, Schweiß und der Unbekümmerheit von Vollstagg. Klingt dramatisch. Und das ist es auch...

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EPIPHANIE SCHRECK: Angst beflügelt den eilenden Fuß...

Mit einem Schiller-Zitat habt ihr jetzt nicht gerechnet, was? Ich auch nicht. Aber nachdem ich mir seit Tagen den Kopf über einen schmissigen Titel zerbrochen habe, borge ich mir jetzt einfach mal was von Schiller. Ob der wohl vor irgendwas Angst hatte? Vielleicht vor einem leeren Tintenfäßchen? Ich weiß es nicht. Aber Epiphanie, die hat Angst. Da ist nämlich dieser Schatten, der sie ständig verfolgt. Schon ganze achteinhalb Jahre lang! Und achteinhalb Jahre können verdammt lang sein... Vor allem, wenn man erst achteinhalb Jahre alt ist.

Ihr ahnt es schon, hier geht es um keine rationale Angst. Bzw. ist das Objekt der Angst manchmal auch eine Frage der Perspektive. Die einen haben Angst vor Spinnen, die anderen sagen Spider-Mans Freunden freundlich hallo. Andere haben Angst vor speckigen Knöpfen (kein Scherz!). Nun.Ganz gleich, ob Kinder oder Erwachsene: Blöderweise kann man sich im Prinzip vor allem fürchten. Vor Dingen, die gar nicht da sind (Hallöchen, Monster unterm Bett!) oder - noch schlimmer - vor ganz alltäglichen Sachen, die für andere völlig "normal" sind. Schmutz, ungerade Zahlen, Pferde, der eigene Schatten. Aber eigentlich auch wurscht. Hier geht es ja darum, diese Angst zu besiegen! Tschakka! Und auf dem Weg dahin ein paar crazy People kennenzulernen...

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MOTOR GIRL: In your head, in your head, they are fighting...

With their tanks, and their bombs and their bombs, and their guns... Na, habt ihr jetzt einen Ohrwurm von Zombie? Sehr gut, das war der Plan. Harhar! Ich kann jetzt zwar nicht diabolisch lachen und dabei eine weiße Katze streicheln (denn ich besitze keine), aber dafür habe ich einen Stoff-Pluto, der tut's auch. Irgendwie.

Aber Moment mal, was hat denn jetzt das ernste Thema Krieg mit MOTOR GIRL zu tun? Immerhin gucken uns hier keck ein Gorilla und ein kleines grünes Männchen auf dem Cover entgegen. Und der Gorilla trägt eine Hose. Nun. Sobald man die Info hat, dass es sich bei der jungen Dame um eine hochdekorierte Kriegsveteranin handelt, sieht die Sache ja schon etwas anders aus. Man ahnt, dass ihre Erlebnisse Teil der Geschichte sein werden. Aber keine Bange, schräg und lustig wird es trotzdem. Denn das ist die große Stärke von Terry Moore...

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BATGIRL Megaband 2: Alte Liebe rostet. Nicht?

Yay, da ist er! Der zweite Klops, pardon, Batgirl-Megaband. Und den finde ich tatsächlich besser als den ersten. Sowas! Gut, könnte ein bißchen daran liegen, dass hier für ein Abenteuer Catwoman vorbeischneit und eine alte Romanze mit Dick aufgewärmt wird, oh là, là! Obwohl, aufgewärmt ist zuviel gesagt. Vielleicht angehaucht..? Aber dazu später mehr.

Apropos geschneit: Im Band gibt's auch eine Harley-Weihnachtsgeschichte. Eine etwas verdrehte Version von Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte: O, Harley Night. Besonders bahnbrechend innovativ ist die zwar nicht, aber in Anbetracht der heranrückenden Weihnachtsfeiertage eigentlich ganz nett. So. Und was läuft da nun mit Dick und Babsi..?

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SCHATTENSPRINGER 3: Overload! Houston, wir haben Overload!

Ich gebe zu: Bei Begriffen wie Overload, Meltdown oder Shutdown sehe ich als erstes Bilder von Vulkanausbrüchen aus Katastrophenfilm XY (you name it) vor meinem geistigen Äuglein, in dem mal wieder nur eine einzige Person (!) über das Spezialwissen verfügt, um die Welt zu retten. Natürlich hat ihr niemand geglaubt und sie wurde für verrückt erklärt. Aus Wut über die ignoranten Mitmenschen zieht sie sich dann enttäuscht in die Antarktis zurück und spricht nur noch mit Pinguinen.

Nun. Über Pinguine spricht in Schattenspringer 3 zwar niemand, aber einen natürlichen Erzfeind haben unser verkannter Katastrophenspezialist und ein Autist tatsächlich gemeinsam. Nein, nicht der Vulkan! Viel schlimmer: Ignorante Mitmenschen! (Hier klicken für Soundeffekt oder sich kurz denken).

Und noch schlimmer kommt es, wenn der auch noch dein Klassenlehrer, Kinderarzt oder - schluck! - die eigene Mutter ist. Quasi der Endgegner. Zumindest, was die Zeit als Kind angeht. Denn die gestaltet sich besonders trostlos, wenn du nicht weißt, was mit dir los ist und dann auch noch Mutter, Klassenlehrer und die Klassenkameraden nicht müde werden, dich auf deine vermeintliche Schrägheit hinzuweisen. Woher ich das alles weiß? Na, von Ben, Melanie, Katrin und noch einigen mehr! Denn im dritten Band erzählt Daniela nicht selbst, sondern hört sich die Geschichten anderer Autisten an.

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SABRINA THE TEENAGE WITCH: Chilling Adventures & Happy Sunshine Nonsens

Hexen! Schwarze Katzen! Zaubersprüche! Hach <3 Der ein oder andere schaudert sich ja gerade durch die erste Staffel der Chilling Adventures of Sabrina auf Netflix. Ich habe die Serie schon durchgeguckt und in mein Herzchen geschlossen, obwohl ich ein paar Mal vor Schreck mein Tässchen Tee verschüttet habe. Aber gut, das ist mir der (Grusel-)Spaß ja wert! Ich hoffe jedenfalls, dass es eine Fortsetzung geben wird. Und um die Wartezeit zu überbrücken, habe ich mal ein Glupschäuglein in die Comics geworfen...

Zum einen wäre da die Comic-Vorlage der Netflix-Serie und die Geschichten aus den 60er Jahren (Sabrina the Teenage Witch). Gut, Sixties-Sabrina kommt (wenig überraschend) nicht besonders gruselig daher, aber bei Chilling Adventures of Sabrina sieht es schon ganz anders aus, da weht ein düstererer (Mon Dieu!) Wind. Während die Netflix-Sabrina vor allem mit - nennen wir es mal - haptischen Horror konfrontiert wird (ich sage nur Dunkler Lord mit großen Hörnern, spuckende Dämonen und so), zerrt die Comic-Serie eher durch die Handlung und Schicksale der Charaktere am Nervenkostüm. Wie und warum, erfahrt ihr hier!

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OLYMPIA und BETTY BOOB: Die nackte Wahrheit

So, da lagen diese beiden Damen nun auf meinem Lesestapel. Mehr oder weniger nackig. Mon Dieu! Was ist da los? Soviel vorweg: Im Prinzip haben beide den gleichen Traum. Trotzdem unterscheidet sich ihre Ausgangssituation grundlegend... 

Während die eine (Olympia) völlig selbstverständlich nur mit einem Halsband bekleidet über die Erde wandelt (so wie der Künstler Manet sie schuf), beschreibt das Nackigsein bei Betty Boob etwas völlig anderes: Die schockierende Erkenntnis, plötzlich ohne alles dazustehen: „Sie hat ihre linke Brust verloren, ihren Job und ihren Kerl." Aber Moment, es geht noch weiter: „Sie weiß es noch nicht, aber ist der beste Tag ihres Lebens.“ Klingt erstmal wie eine gewagte These, aber nachdem ich Betty Boob gelesen hatte, war ich tatsächlich derselben Meinung!

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UNSCHLAGBAR: Alles eine Frage der Perspektive!

Hach, ich weiß noch wie ich vor Ewigkeiten mein erstes Deadpool-Heft in den Händen hielt und restlos begeistert war. Die vierte Wand, bzw. ihr kreativer Durchbruch, war damals quasi auch für meine Liebe zu Comics der Durchbruch. Denn da habe ich zum ersten Mal das ganze Potenzial erkannt. Was man mit Comics alles anstellen kann! Toll. Und genau dieses Gefühl hatte ich wieder, als ich das erste Mal UNSCHLAGBAR aufschlug und sich meine nach Innovationen gierenden Äuglein quasi auf der Stelle mit Freudentränchen füllten. Da war sie wieder! Die Magie. Um genau zu sein: die unglaubliche Magie des Comics. So nennt Unschlagbar sie. Und das vollkommen zu Recht. Aber was - oder wer? - ist Unschlagbar denn nun?

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LINCOLN & DICKMADAM, DIE LACHTE: Pechschwarze Seelen

Kennt ihr das Gefühl, mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein? Schlecht geschlafen, Kaffee alle, es regnet und dann ist auch noch Montag? Nun. Diese Stimmung jetzt noch ungefähr mal 100 und ihr wisst, in welcher Stimmungslage sich Lincoln befindet. Und das nicht nur heute. Oder seit gestern. Nein. Sein ganzes Leben schon. Gut, er hatte wirklich keinen netten Start ins Leben und wird schon seit seiner Kindheit herumgeschubst, da schubst man halt irgendwann zurück. Was will man auch mit einem sonnigen Gemüt, wenn man die ganze Zeit auf der Schattenseite im Leben steht?! Nun.

Eigentlich wäre die Geschichte hier schon zu Ende, denn eigentlich sieht man Lincoln geistig schon auf dem Highway to Hell. Eigentlich. Wäre da nicht der liebe Gott... Der kann (und will!) einfach nicht glauben (thihi), dass Lincolns Seele auf dem Pfad der Trostlosigkeit verloren sein soll. Da wird doch wohl ein Fünkchen Lebensfreude in diesem gebeutelten Körper stecken? Oder?! 

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BATWOMAN 1 & 2: Augenschmaus!

Gut, die Cover sind zwar hübsch, aber eigentlich nix, was man nicht schon gesehen hätte. Aber drinnen... Hui, da ist einiges los! Vor allem optisch. Vor allem im zweiten Band. Muss man den ersten trotzdem lesen? Jap. Sollte man. Apropos: Wenn ihr die erste Batwoman-Serie nicht gelesen habt, könnt ihr hier tatsächlich ganz gut einsteigen, müsst dann aber mit dem ein oder anderen blinden Fleck leben, der mit Kates Familiengeschichte zusammenhängt, Stichwort verrückte Schwester. Zeitlich spielen die beiden Bände übrogens nach dem ersten Sammelband DETECTIVE COMICS und DIE NACHT DER MONSTER-MENSCHEN.

Der erste Band soll - ganz im Sinne von Rebirth - besonders Einsteigerfreundlich sein und lässt daher auf den ersten paar Seiten erstmal Batwomans bewegte Vergangenheit Revue passieren. Dafür wird sich sieben Seiten lang Zeit genommen (was gelinde gesagt immer noch ein wilder Ritt ist), dann wird der allgemein bekannten Vergangenheit direkt ein unbekannter Erzählstrang hinzugefügt: Die Insel Coryana und deren Herrscherin Safiyah. Uh, geschickt eingefädelt... Gefällt mir! Und wenn da schonmal was neues in die Vergangenheit eingebaut wird, hört man doch direkt die Nachtigall trapsen: drei Mal dürft ihr raten, wohin Batmans Bitte, Schwarzmarkt-Monster-Venom aufzuspüren, Kate führt... Richtig! Coryana.

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BATMAN & THE SHADOW: HAHAHAHA?!

Nun, der gute Bats ist im Laufe der Zeit ja tatsächlich schon das ein oder andere Mal auf andere Comic-Charaktere gestoßen. Mal mehr oder weniger freiwillig, ihr erinnert euch vielleicht an seine Dates mit den Turtles oder ALIENS, hsssssss. Nun also THE SHADOW! Tadaaa! Öhm, Moment! Wer? Hüstel... Ich gestehe nämlich, dass ich diesem Shadow bislang meist nur in historischen Abhandlungen über Batmans Geschichte über den Weg gelaufen bin: dunkler Rächer der Nacht und so, er soll Bill Finger und Bob Kane (gemeinsam mit Zorro & Co.) zu Batman inspiriert haben. Aha. Denn THE SHADOW gibt es tatsächlich schon seit 1930, Batman ja „erst“ seit 1939. Anders als Batman debütierte Shadow aber zunächst in bzw. als Radioshow, dort konnte man schon im Intro seinem Markenzeichen, der lieblichen Lache, lauschen.

Nun treffen die beiden Herren also aufeinander. Ich muss gestehen: Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Denn bei Shadows Look - und speziell dem fancy Hut - dachte ich irgendwie an eine bodenständige Ganoven-Geschichte, inklusive mindestens einer Sängerin, die in einer verrauchten Bar auf dem Piano rumlungert. Aber nix da!

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GIRLSPLAINING: Was würde Buffy sagen..?

Dieses Gefühl, wenn man eine Kolumne, ein Buch oder einen Comic liest und denkt „Ja! Ja!! Genau so sehe ich das auch!“ - manchmal nickt man dabei eifrig, ohne es zu merken. Oder grinst. Oder freut sich einfach wie Bolle. Im Fall von GIRLSPLAINING habe ich alles gleichzeitig gemacht und dabei aufgeregt ins Zimmer gerufen: Jawoll, Mädels! Geht los und kauft euch Actionfiguren, wenn ihr Bock habt! Oder hängt euch ein Sailor Moon-Poster an die Wand, auch als 30-Jährige, ja warum denn nicht?! Und vor allem: Seid gefälligst nett zueinander. Gut, jetzt gerade allein im Zimmer ist die Resonanz überschaubar, aber meine She-Ra-Actionfigur nickt zustimmend, ist ja schonmal ein Anfang.

Wir (also She-Ra und ich) sind übrigens fest davon überzeugt, dass Katja Klengel für viele Mädels und Frauen da draußen eine Schwester im Geiste ist - so treffsicher, wie sie viele Situationen beschreibt. Und dann ist die auch noch witzig und baut popkulturelle Referenzen aus meiner Kindheit ein. Ich werd verrückt...

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ICH KAUFE EIN A UND MÖCHTE LÖSEN: Es ist bestimmt wieder der Gärtner! Oder..?

Comicperlen, soso. Schon wieder eine neue Rubrik! Mon Dieu, kaum hab ich eine mal angefangen, zack, da kommt auch schon die nächste. Ihr habt Recht, aber manchmal hat man eben Flausen im Kopf. Bislang gab es hier ja die Coverliebe - aber mal ehrlich. Einen Comic aufgrund eines dollen (Variant-)Covers mitzunehmen, ist ja eher die Regel als die Ausnahme, oder? Mir passiert es jedenfalls viel öfter, dass ich die Auslage im Comicladen mit einem Blick scanne und bei Titeln, von denen ich vorher nichts gehört habe und das Cover mich nicht irgendwie fesselt, erstmal liegen lasse. Klar. Aber so schade! Wie in diesem Fall! Denn mal ehrlich: Das Cover lässt einen wirklich nicht erahnen, wieviel Witz und Charme hier drin stecken, deshalb gibt's hier erstmal eine charmante Sneak Peek ins Innere.

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JESSICA JONES: Alles hat ein Ende, nur die Wurst...

Ach, Jessica! Ich liebe diese merkwürdige Frau! Wirklich. Vielleicht, weil sie 1. ein bißchen wahnsinnig ist und 2. einem das Gefühl gibt, dass auch für bekloppte Menschen irgendwann mal die Sonne scheint. Toll!

Ich zolle Brian Michael Bendis wirklich großen Respekt für seine Jessica Jones und es betrübt mich umso mehr, dass der gute Mann nach diesem Band den Stift fallen lässt. Gnah! So schade... Aber jut, dafür können wir uns ja nochmal über 400 Seiten durch eine tolle Geschichte nach der anderen wühlen. Oder..? Na, ich sag mal so: In diesem Band wurden zwei erzählerische Entscheidungen getroffen, bei der sich kurz meine rechte Augenbraue skeptisch gehoben hat (mit der linken geht's tatsächlich nicht, sowas). Aber dazu gleich mehr....

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AM LIEBSTEN MAG ICH MONSTER <3

Es gibt sie, die Liebe auf den ersten Blick. Jawoll! Gerade erst erlebt. Und zwar in dem Moment, als mein Glupschäuglein auf das Cover von Am liebsten mag ich Monster fiel. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht <3

Die kleine Karen ist nicht wie andere Mädchen, soviel steht fest. Andere Mädchen träumen von einem Prinzen auf einem schicken Pferd, Karen träumt davon, wie sie als Werwolfmädchen von einem wütenden Mob gelyncht werden soll. Wobei der wütende Mob halt das Problem ist, ein Werwolfmädchen wäre sie ja gerne! Blöd nur, dass sie leider noch kein Monster gefunden hat, das sie endlich mal beißt und zu einem macht. Als Werwolf könnte Karen nämlich viel besser ihrer wahren Bestimmung nachgehen: als Privatdetektivin den Mord an ihrer Nachbarin Anka Silverberg aufklären. Die Polizei spricht zwar von Selbstmord, aber es gibt da einige Ungereimtheiten...

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WONDER WOMAN 5: Oh Brother...

Ach ja, ich weiß auch, dass ich nicht ewig den ersten drei Bänden von Wonder Woman hinterherweinen kann, aber menno... Ich tu es trotzdem. Denn James Robinson kann halt leider (noch) nicht mit Greg Rucka mithalten. Er macht zwar einen guten Job, aber einige Punkte hat er hier einfach - aus meiner Sicht - erzählerisch verschenkt. Meh.

Zum Beispiel die Tatsache, dass Darkseid nach dem Kampf mit der Justice League zu einem Baby mutiert ist. Ganz klitzeklein ist er nun - aber böse gucken kann er immernoch. Thihi. Seine Tochter, die fiese Grail, ist mit einem Schlag von der Tochter zur Mutti mutiert. Findet sie natürlich nicht so dolle. Ein Glück, dass man das Wachstum aber beschleunigen kann, in dem man anderen Göttern und Halbgöttern die Energie abzapft. Praktisch! So versucht Grail, Vati im Zeitraffer durch Kindheit und Pubertät zu bringen. Was das für super Momente hätte geben können! Aber nö, das wird hier ziemlich fix abgehandelt.... Argh, das ist so schade! 

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BOMBSHELLS 2: Tenebrehäh..?

Also gut. Das Prinzip der BOMBSHELLS kennt ihr inzwischen ja: im schicken Pin-up-Zwirn vermöbeln die Damen böse Buben. Vorzugsweise Nazis. So weit, so gut.

Auch wenn ich beim ersten Band noch ein wenig mit den knappen Stoffstücken zu hadern hatte, muss ich ja zugeben, dass die Damen hier zwar weniger als sonst anhaben (im Fall von Batwoman viel weniger als sonst, im Fall von Supergirl... Nun.), dafür aber tatsächlich fast ausschließlich den Inhalt der Geschichte bestreiten und eindeutig mehr in Aktion sind als die Männer. Gut, Steve Trevor wirft sich zwar auch mal mutig in Flip-Flops (!) ins Getümmel - aber die Hosen hat hier eindeutig Wonder Woman an. Bechdel-Test bestanden. So wie ich das sehe, sind neben der Autorin ausschließlich Zeichnerinnen am Start, Reschpekt! (Obwohl, Moment... Ah, Sandy ist tatsächlich ein Mann, uupsie!) Leider kann all die Frauenpower aber auch nichts gegen eine große Schwäche ausrichten, die sich hier auftut...

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DC's BEACH BLANKET BAD GUYS: Summertime Madness

Eigentlich hab ich ja nicht viel erwartet, als ich mir letztens DC's Beach Blanket Bad Guys gegönnt habe, aber mon dieu! Gleich die erste Seite ist ja mal der Burner, im wahrsten Sinne des Wortes, thihi. Ich liebe es. Die Story an sich ist auch nicht übel und hält tatsächlich die ein oder andere klitzekleine Überraschung bereit...

Wie der Titel schon verrät, tummeln sich hier einige Bad Guys (und Girls!) mal mehr oder wenig sommerlich, mal mehr oder weniger unterhaltsam. Die Story mit Cheetah z.B. war für mich zwar ebenfalls ein Augenschmaus, aber die Geschichte doch eher mau. Viel mehr überzeugt hat mich dagegen eine Geschichte mit Mr. Freeze. Ich sag mal so: Eis spielt für ihn ja sowieso eine tragende Rolle, harhar...

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GERONIMO: Auge um Auge...

Comics sind ja an sich schon toll, aber wenn man dabei - quasi nebenbei - noch was lernt, bin ich ja völlig aus dem Häuschen. Vor allem, wenn es um prominente Persönlichkeiten geht, von denen man zwar schonmal gehört hat, aber eigentlich nicht wirklich was weiß. So gings mir bei GERONIMO. Vielleicht wäre ich - nach viel Nachdenken - noch drauf gekommen, dass er Apache war, aber dann hört es auch schon auf. Wie gut, dass sich Matz & Jef der Geschichte angenommen haben, die beiden haben ja schon bei TOMBOY ein prima Duo abgegeben. Hurra!

Laut meiner spärlichen Wikipedia-Recherche entsprechen die Ereignisse übrigens auch tatsächlich der Geschichte. Gut, soweit man das halt rekonstruieren kann, denn anscheinend gab es sogar mal sowas wie diktierte Memoiren von Geronimo, aber die wurden erst in einer Schublade versteckt und dann zensiert. Gnah! Der gute Mann hatte nämlich einiges zu erzählen...

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JACK WOLFGANG: Tofu ist auch keine Lösung...

Hach, grad hab ich aber auch einen Anthropomorphismus-Lauf... Das Wort wollte ich schon immer mal irgendwo einbauen, thihi. Check! Erst läuft mir die Fuchsfrau MYRE über den Weg, und nun ein Wolfsmann namens Wolfgang. Harhar, der Wolf heißt Wolfgang! Irgendwie gut. Kann man nix gegen sagen. Ob man das auch über das Gesamtwerk JACK WOLFGANG sagen kann? Zum Teil. Denn gegen ein so famoses Werk wie BLACKSAD - musste ich bei der Lektüre nämlich öfter dran denken - muss man erstmal ankommen. Und das schafft der gute Jack leider nicht ganz...

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DC UND DIE LOONEY TUNES: Is was, Doc?

Tjoa, auch ich lerne in meinem hohen Alter (hüstel) ja tatsächlich noch dazu. Quasi täglich. Ist gerade heute wieder passiert! Denn bei der Lektüre von DC UND DIE LOONEY TUNES ist es mir plötzlich wie Schuppen von den Äuglein gefallen. Es ist ja so: Einige Cartoon-Charaktere wohnen - hübsch eingerichtet in einer muckeligen Ecke - in meinem Herzen. In eurem sicher auch, oder? Und warum? Weil sie da schon zu Kindheitstagen eingezogen sind. So geht's mir z.B. mit Balu, Chip & Chap, den Gummibären und vielen anderen flauschigen und schleimigen Freunden.

Die Looney Tunes sind allerdings in meiner Kindheit - aus unerfindlichen Gründen - irgendwie an mir vorbeigegangen. Hab ich einfach nicht geguckt ¯\_(ツ)_/¯ Nichtsdestotrotz war ich voller Zuversicht, dass ich an dem Aufeinandertreffen von DC und den Looney Tunes meinen Spaß haben würde. Nun. Leider war das aber nicht so wirklich der Fall. Gnah.

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SORCELINE & MASSU: Was raschelt da im Gebüsch..?.

Wie ich schon in der Rezension zu GRÜN & MACHA schrieb: Sobald sprechende Tiere, Fabelwesen und/oder Gestaltwandler und Magie im Spiel sind, ist die Tür zu meinem Herzchen schon einen Spalt weit offen ¯\_(ツ)_/¯ Ist so. Bleibt so.

Zugegeben, auf den ersten Blick scheint das Setting von SORCELINE eigentlich nicht sonderlich innovativ: Mädchen geht in die Zauberschule (Jungs-Variante: Harry Potter! Hüstel. Ältere Variante: Freaks' Squeele), trifft auf magische Wesen und lernt - hauptsächlich - was über sich selbst. Wenn es dann noch ein wenig düster wird, erinnert es zudem ein wenig an GOTHAM ACADEMY. Nun. Macht nüscht! Denn SORCELINE ist trotz der offenkundigen Adressierung an junge Leser/innen zauberhaft, spannend und mit Liebe zum Detail erzählt, hier und da erinnert es mich ein wenig an Hotel Transsilvannien <3. Ich sag nur soviel: Der moderne Vampir von heute muss tagsüber nicht mehr im Keller rumgammeln, er behilft sich mit Sonnencreme.

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DIE WELT DER SÖHNE: Trostlos. Aber gut.

Die Sonne scheint, ihr habt euch gerade gut gelaunt ein Eis geholt, den Sonnenschirm aufgespannt und überlegt, was ihr als nächstes auf der Sonnenliege schmökern wollt? Dann ist DIE WELT DER SÖHNE nichts für euch. Lasst die Eisverschmierten Fingerchen davon. Zumindest bis zum nächsten Regenschauer. Oder bis zum Abend. Denn das recht trostlose Cover macht schon deutlich, auf was für eine Stimmung ihr euch hier einstellen könnt: Irgendwo zwischen The Road, einem spontanen Besuch von Lord Voldemort und die letzte halbe Stunde Chernobyl Diaries (warum habe ich diesen furchtbaren Film eigentlich gesehen? Gnah..). In meinem liebevoll sortierten Comic-Regal habe ich jedenfalls nichts gefunden, was auch nur ansatzweise so trostlos daher kommt wie das hier. Eventuell könnte der Unterwasser-Schweisser in Bezug auf die Troslosigkeit halbwegs mithalten. Halbwegs.

Aber trotz - oder gerade - der deprimierten Grundstimmung muss man dem düsteren Wälzer eins lassen: spannend ist er!

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JOE SHUSTER: Für 135 Dollar

Wisst ihr, jeder hat ja ein paar geheime Träume. Ich träume ja - unter anderem - davon, beim Stöbern auf einem Flohmarkt mal eine richtige Comic-Rarität zu entdecken. Zum Beispiel eine Erstauflage von Action Comics 1. Das wär's! Denn würde ich so ein Heft finden, wäre ich nicht nur sehr glücklich, sondern auch sehr reich. So um die 3,2 Millionen Dollar. Das ist nämlich die Summe, die 2014 der Ausruf „3, 2, 1... Meins!“ gekostet hat, als eine Ausgabe des ersten Superman-Heftes online versteigert worden ist. Puh. Ganz schön verrückt. Und auch ein bißchen traurig, wenn man die Geschichte der beiden Schöpfer von Superman, Joe Shuster und Jerry Siegel, kennt. Die haben zwar quasi den ersten Superhelden überhaupt erschaffen, hatten aber die längste Zeit ihres Leben quasi gar nichts davon... Wie auch, wenn man aus Unwissenheit die kompletten Rechte abgibt: für schlappe 135 Dollar.

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BATMAN vs. ALIENS: HSSSSSSSS...

Ich liebe ALIENS! Hach, diese knuffigen sabbernden Xenomorphen, ich könnte sie drücken! Nah, besser nicht. Aber Batman, der würde eine Umarmung überleben. Oder? Nun. Wir werden es herausfinden...

Eigentlich hab ich die Batman vs. Aliens-Reihe ja schon mal vor ein paar Jahren gelesen, aber sie nun so hübsch gebündelt in einem Paperback erleben zu dürfen, ist schon was feines. Und zu diesem Anlass hab ich mein Glupschäuglein nochmal reingeworfen. Und ach, wenn ich schon mal dabei bin, kann ich auch noch Green Lantern vs. Aliens und Superman vs. Aliens aus dem Regal kramen, oder? Eben. Welcher der Bände nun mein Favorit ist, erfahrt ihr gleich. 

Oh, und falls ihr von noch mehr ALIENS-Crossovern wisst, lasst es mich wissen! Ich mag die ja wirklich gern, die kleinen Racker!

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