SUPERMAN: American Alien

Oha. Diesen Superman-Band wollte ich eigentlich schon vor Ewigkeiten lesen (und natürlich rezensieren! Hüstel), aber irgendwie wanderte er auf meinem Stapel immer weiter nach unten. Liegt vielleicht daran, dass ich Batman und Wonder Woman einfach lieber mag. Und zwar nicht „nur“ den Charakter als solches, sondern auch - und vor allem - die Bösewichte. Aber hey, ich wollte Supie trotzdem mal eine Chance geben und dachte mir, AMERICAN ALIEN könnte vielleicht ein neues Licht auf den guten Mann werfen. Immerhin handelt es sich hier um einen wilden Ritt durch Supermans - bzw. Clarks - Biografie. In sieben abgeschlossenen Geschichten wird jeweils ein Moment in Supies Werdegang beleuchtet. Ob das Mäuschen spielen Spaß gemacht hat?

Ja! Oder besser gesagt: Jein. Denn den meisten Spaß hatte ich tatsächlich beim Zusammenprall mit Batman. Überraschung! Aber die Story PAPAGEI lohnt sich wirklich allemal, oder habt ihr Superman schonmal angetüdelt gesehen? Eben.

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WONDER WOMAN 4: Und nu?

Hach, was habe ich die Rebirth-Wonder Woman von Greg Rucka geliebt. Götter! Lügen! Cheetah! So toll war das, vor allem der dritte Band war ja mal der Hammer. Und entließ mich sehr glücklich und - vor allem - mega gespannt auf den Fortgang der Geschichte. Denn Diana hatte zwar endlich die Wahrheit entdeckt, aber zack, ist ihr Cheetah wieder ausgebüxt. Und Etta sauer. Hatte sich zwischen ihr und Barbara Ann doch eine kleine zarte Romanze angebahnt... Hach. Toll war das alles! War? Wieso spricht die Frau von war?! Tjoa... Ihr ahnt es. Greg Rucka ist weg. Dafür kommt nun James Robinson. Aber halt, erst ist noch die gute Shea Fontana dran. Und die macht leider nicht da weiter, wo Rucka aufgehört hat...

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ROSE: Hear me roar!

Mhm... Viellleicht bin ich ein wenig simpel gestrickt, aber als meine Äuglein das Cover von ROSE erblickten, spielten meine Synapsen ein wenig verrückt. Kindheitserinnerungen wurden spontan wach, kommt es doch auf den ersten Blick wie eine Mischung aus XENA und He-Man (bzw. She-Ra) daher. Klingt ein bißchen nach Fantasy-Mischmasch, aber ach, ich musste einfach zuschlagen. Und ich hab es nicht bereut! Aber gut, bei Meredith Finch kann man sich ja mal ein Herzchen fassen, immerhin hat die sich ja schon gut um Wonder Woman und XENA gekümmert.

Was den Tapferkeitsgrad angeht, könnte unsere Rose hier zwar locker mit den beiden kriegerischen Damen mithalten, was die tatsächlichen Kampfkünste betrifft, allerdings (noch) nicht. Noch lange nicht. Hüstel. Xena würde wahrscheinlich vom Pferd fallen, wenn sie mit ansehen müsste, wie Rose ein Schwert hält... Aber gut, warum sollte sie auch? Immerhin war bis Seite sieben für Rose die Welt noch (halbswegs) in Ordnung. Gut, dass die Magie verboten ist, wusste sie zwar, aber dass da gleich das ganze Dorf niedergebrannt wird, nur weil man kurz ein bißchen was im Wald ausprobiert, das konnte wirklich niemand ahnen. Blöd. Denn früher, als die Welt noch in Ordnung war, sorgten sogenannte Guardians - zusammen mit ihren tierischen Begleitern - für Frieden, Liebe und Heiterkeit im Land. Naja, zumindest für Frieden. 

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BOUNTILUS: Eingetintet!

Der Weltraum, unendliche Wei... jaja, hat man auch schon huntert Mal gehört. Gnah. Aber hey, da ist soviel Platz im Weltall, da wird ja neben den Space Dumplins, Planet Express und der USS Ente (unterwegs in Coldmirrors StarStarSpace, ich liebe es <3) ja wohl noch Platz sein für eine weitere schräge Crew. Oder? Aber sowas von!

Moment, Crew? Sind zwei schon eine Crew? Nun. Ist halt eine kleine Crew. Bestehend aus zwei Mann. Mann? Nun ja...  Eher ein schräges Pärchen: Ein dem Wein zugeneigter Captain und ein Oktopus mit nur vier Armen. Nun. Klingt doch nach einer soliden und vertrauenswürdigen Crew!? Also ich würde den beiden sofort in jeden Winkel der Galaxis folgen. Allein schon wegen der vielen Wortwitze, für die der arme Quattro (höchstwahrscheinlich) noch herhalten wird. Das hat der doch geschickt eingetintet, dieser gewitzte Comic-Autor!

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DEADPOOL KILLT SCHON WIEDER DAS MARVEL-UNIVERSUM: Wow.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man von einem Comic gar nicht sooo viel erwartet und dann zack, positiv überrascht wird? Das war hier der Fall. Aber sowas von. Denn wie die geneigte Leserschaft bei dem Zusatz „schon wieder“ erahnt (oder weiß), hat Deadpool ja schonmal das Marvel-Universum gekillt. Das fand ich damals solide gut, aber auch nicht überragend fetzig. Hier sieht die Sache schon ganz anders aus... Denn ein erzählerischer Kniff verleiht dem mörderischen Treiben hier eine gar tragische Komponente. Toll!

Ich denke, ich spoiler gleich nicht zuviel, wenn ich ein wichtiges Detail der Geschichte verrate, aber falls ihr wirklich komplett ahnungslos dem Twist entgegenlesen wollt, würde ich an eurer Stelle nicht auf den Artikel klicken (oder eben danach). Denn eine entscheidende Kleinigkeit verrate ich schon. Na? No risk, no fun...

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IKON: Die meisten Denkmäler sind hohl

Nun, dieser schlaue Satz stammt leider nicht von mir, sondern von Stanisław Jerzy Lec. Ein kluger Mann! Anscheinend. Und zack, wären wir auch schon beim Pudels Kern, denn um Schein & Sein geht es auch in IKON. Meine Güte, heute haue ich aber auch ein literarisches Zitat nach dem anderen raus, huh!

Das rührt wahrscheinlich daher, dass meine grauen Zellen nach der Lektüre von IKON ganz außer sich sind. Vor Freude. Beim Lesen denkt man nämlich die ganze Zeit „Ach herrje! Nein! Oh je...“ um dann am Schluß festzustellen, dass die Realität tatsächlich mindestens genauso verrückt ist. IKON ist Wahninn. Wortwörtlich!

Es fängt auch schon recht dramatisch an... Ein junger Mann, Gleb Botkin, möchte seinem Leben ein Ende setzen. Er ist der Sohn des Leibarztes des russischen Zaren und sieht nach dem Miterleben der Oktoberrevolution keinen Sinn mehr in seinem Leben. Ohne seine Anastasia, seine Spielkameradin. Die hatte als Zarentochter (schon aus Prinzip!) ja keinen besonders guten Stand bei den Revolutionären. Und ohne sie macht für Gleb alles keinen Sinn mehr. Aber nun: erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Das muss auch Gleb schmerzhaft am eigenen Leib erfahren...

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VOM VERSCHWINDEN DER TIERE

Kennt ihr diese Momente, in denen ihr schon von vorherein wisst, dass ihr etwas richtig toll finden werdet? Ich hab das manchmal. Denn als ich gesehen hab, dass Studierende der Münster School of Design einen Band herausgebracht haben, den sie ausgestorbenen Tierarten gewidmet haben, war mein Herzchen sofort in Wallung. 276 Seiten. Nur Tierarten, die durch das Zutun des Menschen ausgestorben sind. Und die nie wieder kommen: Von sympathischen Tierchen wie dem Dodo über den St. Helena-Riesenohrwurm oder dem Hasenkänguru. Hasenkänguru!? Mon Dieu! Es gab mal Hasenkängurus! Wie gern hätte ich die mal gesehen... Tjoa. Wird nix. Sind ja leider ausgestorben. Und daran kann man jetzt auch nichts mehr ändern. Es sei denn, man findet irgendwo einen Bernstein mit einer Mücke, die mal ein Hasenkänguru gestochen hat... Ok. Mad Scientist-Modus off.

Aber allein die Tatsache, dass ich mindestens von der Hälfte der Tiere in diesem Buch noch nie was gehört hab, macht es meiner Meinung nach so wertvoll. Oder habt ihr schonmal vom Hopflappenvogel gehört? Eben.

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DEADPOOL: Erpel, Pirat, X-Man?!

Kennt ihr das, wenn man in den guten, alten Zeiten schwelgt? Mir geht's ja leider mit Deadpool so. Seit Daniel Way konnte mich kein Autor mehr begeistern. Sein Deadpool war halt mein erster Deadpool, vielleicht hänge ich deshalb so an ihm. Umso mehr freue ich mich ja wie Bolle darüber, dass der alte Run als Paperback neu aufgelegt wird (auch in schicken Hardcovern, mhm! Hübsch!).

Aber natürlich halte ich mein Näschen ab und zu auch in aktuelle Veröffentlichungen und hallo, Deadpool & Howard in einem Band? Bzw. in einem Körper? Mon Dieu! Da musste ich natürlich auch mal reingucken. Ob ich nun weiterhin in den alten Kamellen schwelgen will oder mich auch für was frisches erwärmen kann, erfahrt ihr hier...

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7 FRAUEN: Who run the world? Brüste!

Ok. Wow. Irgendwann bildet man sich ja ein, dass man schon alles mal gesehen hat. Ha! Nix da. Denn dann kommt der Moment, da hält man einen Band in den Händen, in dem es quasi nur um Brüste geht.

Gut, der Klappentext verspricht einem Geschichten von Frauen, ihrer Kraft und Zerbrechlichkeit. Und von ihrer Weiblichkeit an sich. Also ihren Brüsten. Sag ich doch. Und die in allen Variationen. Große, kleine, entblößte, verschmähte, verhüllte und - haltet euch fest - sogar tödliche! Wahnsinn.

Aber nun, das ist alles tatsächlich tiefgründiger, als es jetzt auf den ersten Blick klingen mag. Denn tatsächlich verbirgt sich einiges an Message hinter all den Brüsten. Denn die stehen - mal mehr, mal weniger offensichtlich - für verschiedene Aspekte des Frau seins/Weiblichkeit (na, wie ihr das halt nennen wollt). Ob es nun um das Hadern mit dem eigenen Körper (und speziell auch der Beschaffenheit der guten Stücke) geht, um das Einsetzen nackter Brüste als Zeichen von Selbstbestimmtheit oder eben gerade das Nicht-Zeigen als selbstbestimmte Handlung  - man kann einiges mit ihnen anstellen. Und vor allem: erzählen. War mir so vorher auch nicht klar.

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BATMAN: Der dunkle Prinz

So, da ist er nun, der dunkle Prinz. Huh. Ich weiß nicht, ich denke bei dem Titel zwar eher an einen kleinen Vampir als an den dunklen bösen Batman, aber jut. Dafür deutet der Name ja darauf hin, dass es hier auch um jemanden geht, der auch als Prinz bekannt ist... Den berüchtigten Clown Prince of Crime. Oder kurz: Joker. Da bin ich grundsätzlich ja dabei. Und dann auch noch so hübsch opulent in Szene gesetzt von Enrico Marini. Gnah. Toll! Zumindest auf den esten Blick.

Nicht so toll fand ich nämlich die Darstellung von Catwoman und Harley, aber dazu kommen wir später. Denn erstmal geht es hier um eine gänzlich unbekannte Dame. Mariah Shelley. Klingt ein bißchen wie Mariah Carey (thihi) und bereits nach einem TV-Interview ist die gute Frau in Gotham City auch mindestens genauso bekannt. Immerhin behauptet sie, ein Kind mit Bruce Wayne zu haben. Bäm! Unterhaltungszahlungen von Bruce Wayne, da hat man wohl ausgesorgt. Leider kann sich Bruce so gar nicht an die Nacht an mit der guten Frau erinnern. Blöd. Dafür bringt die Nachricht ganz andere Gestalten auf finstere Ideen...

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DIE DREI GEISTER VON TESLA 1: Verrückte Experimente, Blitze & Krawatten

Die drei Geister von Tesla. Nun. Ehrlich gesagt hab ich da als erstes an die Elektroautos gedacht und nicht an den Erfinder Nikola Tesla, aber gut, im Entferntesten hat der ja auch was mit Strom am Hut. Bzw. mit Elektrotechnik. Kenne ich mich null mit aus. Und naja, so ganz wird meine Bildungslücke hier auch nicht geschlossen, denn es handelt sich hier um eine fiktive Geschichte, aber hey, dafür hab ich mir nach der Lektüre den Wikipedia-Eintrag zu Tesla durchgelesen. Das ist doch auch mal was!

Und es stellte sich heraus: Nikola Tesla war eine durchaus spannende Figur. Ich meine hallo? Der Mann hat Experimente mit Blitzentladungen gemacht. Wahnsinn! Und laut Wikipedia war er auch ein bißchen verrückt. Aber was der gute Tesla mit Außerirdischen und Krawatten zu tun hatte, erfahrt ihr gleich...

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GWENPOOL 2: Awkward Reality

Uh, mir ist grad aufgefallen, dass ich schon seit einiger Zeit nichts mehr von Marvel vorgestellt hab. Mon Dieu! Dabei gibt's doch gerade da einige meiner Lieblingsheldinnen: Squirrel Girl, Black Widow, Ms. Marvel, Moon Girl (die taucht bald in einem Sonderband zu Secret Empire auf, hurra!), Spider-Woman und - von einigen anderen abgesehen - neuerdings auch Gwenpool. Ich mag das bekloppte Mädchen im rosa Kostüm, das weiß, dass es eine Comicfigur ist. Bzw. ist sie zwar für uns eine, aber in ihrer Welt eigentlich ja nicht. Aber jetzt schon. Ach, das ist alles so großartig!

Und nachdem mich der erste Band schon in seinen Bann gezogen hatte, überzeugt mich der zweite sogar noch mehr. Verrückt.

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DER RISS: Glück, Wohlstand & Ehre

Beschleicht euch auch manchmal das Gefühl, dass der ganze Geschichtsunterricht in der Schule einem irgendwie nicht wirklich was bringt, wenn man das aktuelle politische Weltgeschehen verstehen möchte? Ich kann mich zwar an gefühlt 500 Stunden zur Weimarer Republik und zum 2. Weltkrieg erinnern, aber kurz nach den 50er Jahren hört's dann quasi auf. Dabei fängt viel Spannendes da ja erst an! Zum Beispiel die Idee von einem vereinten Europa, das den Einwohnern „Glück, Wohlstand und Ehre in unbegrenztem Ausmaße“ bringen sollte. Hat Winston Churchill 1946 gesagt. Und für viele Menschen außerhalb der EU war (und ist) sie in den letzten Jahren auch genau das: die Hoffnung auf ein besseres Leben.

Leider endete dieser Traum aber auch für zu viele Menschen auf einem überfüllten Schlauchboot, in einem überfüllten Zug oder einem Auffanglager. Dabei war 2017 nur der traurige Höhepunkt einer Entwicklung, die schon viel früher angefangen hatte. Der Riss setzt genau da an.

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ALL-STAR BATMAN 2: Feuer & Eis. Und ein Kreis.

Es stürmt! Und schneit! Nicht nur in vielen Regionen Deutschlands, sondern auch bei Batman. Ok. War jetzt keine Mörderüberleitung, ich geb's zu... Aber hey, apropos Mörder! (Jepp, ich tu es schon wieder...). Während sich Batman im ersten ALL-STAR Band vor allem mit Two Face herumschlagen musste, bekommt hier erstmal Mr. Freeze einen Besuch vom guten Bats abgestattet. Ja - ihr ahnt es - mehr oder weniger das übliche: eine neue Welt(ordnung) erschaffen und die alte erstmal in Schutt und Asche legen, kennt man ja so von Schurken.

Was man hingegen nicht kennt, ist die Erzählweise vom ersten Heft. Wenn ich mich richtig an den Deutschunterricht erinnere, würde man hier vom einem auktorialen (allwissenden) Erzähler sprechen: „Batman flucht. Es sind zu viele von diesen Kreaturen.“ Kann man gut finden, muss man nicht. Mich hat es eher irritiert, aber nun. Dafür sind die Zeichnungen und die Stimmung spitze, ein Hauch von 30 Days of Night weht da durch. Toll!

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AMERICAN GODS: Serie, Buch oder Comic?

Da steht American Gods seit Ewigkeiten auf meiner Liste und hach, kaum hat man sich ein Herzchen gefasst, stellt man bedröppelt fest, dass man sich nun auch noch zwischen Buch, Comic und Serie entscheiden muss. Erst Buch, dann Serie, dann Comic? Oder zu wenig Zeit für über 600 Seiten Buch, also lieber Comic? Oder einfach nur Serie? Nun. Ich hab beschlossen, alle drei parallel zu konsumieren und mal zu vergleichen. Verrückt. Naja, aber nur ein bißchen. Denn bisher ist ja erst ein Comic-Band bei Splitter erschienen (fünf kommen noch), daher beschreib ich erstmal bis zu diesem Punkt der Geschichte inwiefern sich Buch, Comic und Serie unterscheiden. Oder auch nicht. Aber ihr ahnt es schon, nicht wahr..? Natürlich tun sich - auch jetzt schon - Unterschiede auf. Ich verrate nur soviel: ein Medium hält sich besonders eng ans Buch... 

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Die zwei Leben von Balduin: Wenn ich Du wäre...

Balduin ist das, was man sich unter einem Langweiler vorstellt. Zumindest auf den ersten Blick. Ok, auf den zweiten auch. Ihn als innerlich tot zu bezeichnen wäre vielleicht etwas übertrieben, aber, hm... wie wäre es mit angeschimmelt? Immerhin geht der gute Balduin jeden Tag einem Job nach, den er nicht mag und macht dort Dinge, auf die er keine Lust hat. Und in seiner Freizeit? Nun. Er hat weder eine Freundin noch Freunde. Oder ein Hobby. Aber hey, dafür eine Katze. Die ist süß, aber ersetzt dann eben doch keine sozialen Kontakte.

Und als ob das alles Balduin nicht schon genug deprimieren würde, gibt es da noch seinen Bruder, das komplette Gegenteil von ihm. In allem. Gutaussehend, zufrieden mit sich und der Welt und seinem Liebesleben. Gnah! Wie soll man das nur aushalten?! Aber tja, wie heißt es doch so schön? Erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt: Balduin entdeckt beim Duschen eine Beule unter der Achsel. Die niederschmetternde Diagnose: ein paar Monate (Rest-)Lebenszeit. Das haut Balduin um. Doch dann kommt seinem Bruder eine Idee... Wenn doch jetzt eh alles egal ist, warum dann nicht mal was riskieren und all das tun, was man(n) schon immer tun wollte? Quasi vom Langweiler zum Lebemann im Schnelldurchlauf. Ob Balduin das kann..?

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LDH: Liga Deutscher Helden! Öhm... Wer?

Nun. Auf den ersten Blick klingt LDH ja nach neuem Diät-Trend (nach FDH jetzt LDH!) oder nach irgednwas mit Cholesterin, aber nein! Hier handelt es sich um einen Comic made in Germany. Gut, das Vorbild sind zwar die Austrian Superheroes, aber mei! Jetzt kommen die Deutschen. Eigentlich ja ne gute Sache. Eigentlich.

Die Sache ist die: Mein kleines Herzchen freut sich immer, wenn es zur Abwechslung auch mal darum geht, Comics fernab der großen amerikanischen Verlage vorzustellen. Und die Idee, ein deutsches Superhelden-Team zu gründen, finde ich erstmal spitze. Aber die Umsetzung hat mich leider (noch) nicht restlos überzeugt. Und das hat mehrere Gründe...

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GARFIELD & PUSHEEN: Fressen & Faulenzen

Kaum hat man die Weihnachtsfeiertage überstanden, geht es an Silvester mit Raclette, Fondue und sonstigen Leckereien weiter... Puh. Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich rolle mich grad vom Sofa zur festlich gedeckten Tafel und wieder zurück. Und wieder hin. Und zurück. Ich fühle Garfield nicht nur, ich BIN Garfield. Zumindest über die Weihnachtsfeiertage. Und an Silvester. Aber hach, das muss man ja auch mal genießen, nech?

Und deshalb hab ich mir für die Zeit zwischen den Jahren auch die Lektüre von zwei verfressenen, aber durchaus knuffigen Kätzchen ausgesucht: Garfield und Pusheen. Macht Sinn. Aber wer von beiden hat eigentlich das Näschen vorn beim Fressen & Faulenzen..? 

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LUCIFER: Vom Himmel hoch...

Genug von zuckersüßen Weihnachtsengelchen all over? Dann wäre Lucifer vielleicht was für euch. Der war ja schließlich auch mal ein Engel. Und was für einer! Aber tja, dann musste er ja unbedingt einen auf Rebellen machen und diesen berühmten biblischen Aufstand im Himmel anzetteln, der alles veränderte und schwupps, ist man Fürst der Hölle - bzw. war. Laut Neil Gaiman hat er den Job ja auch schon wieder an den Nagel gehängt. Mon Dieu!

Lucifers Hintergrundgeschichte in Sandman ist vielleicht auch der Grund, warum mir die Lektüre nicht ganz so leicht fiel. Denn bisher habe ich - Asche über mein Haupt - Sandman noch nicht gelesen. Schade Marmelade. Steht zwar auf der Liste ganz oben, aber hach, ihr wisst ja wie das manchmal ist... Falls ihr Sandman bereits gelesen habt, sollte das Verständnis von Lucifer kein Problem für euch darstellen. Und falls nicht? Kommt man denn überhaupt mit, wenn man Sandman nicht gelesen hat..?

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MAGDAS APOKALPYSE: Hurra, die Welt geht unter! Oder?!

Wissenschaftlern glaubt man ja vieles. Zack, einen weißen Kittel übergeschmissen und schon glaubt man an Doping für die Haare oder dass eine elektrische Zahnbürste das Leben verbessert. Und wenn Wissenschaftler sagen, dass in einem Jahr die Welt untergeht? Tjoa. Dann glaubt man das eben auch. Und richtet sich halt so gut es geht damit ein. Bitte? Es schmeißen nicht direkt alle hin und fahren an nach Honolulu um die letzten Atemzüge in Saus und Braus zu verbringen?! Nun. Einige schon. Aber eben nicht alle.

Magda kann es nicht fassen. Und will sich nicht damit einrichten. Wie auch? Immerhin ist sie gerade 13 geworden und begegnet dem neuen - und vermutlich letzten - Lebensjahr auf ihre Art. Es muss doch noch soviel erlebt werden! Da steht nämlich so einiges auf der Liste...

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TRINITY: Und das ist alles nur in meinem Kopf... Oder?

Tja. Hm... Gnah! Ich weiß nicht so recht, wie ich Trinity so finden soll. Hm. Aber fangen wir mal von vorne an. Und damit meine ich quasi noch vor dem Comic. Denn wenn ihr nicht aktiv Supermans Schicksal verfolgt, werdet ihr hier erstmal verwirrt sein. Denn Bats und Superman sind ja eigentlich richtige BFF, oder besser gesagt SFF - Super Friends Forever (den Gag hat Superman übrigens selbst gebracht, wirklich wahr). Aber da der letzte Superman ja nun hinüber ist (nachzulesen in Die letzten Tage von Superman), rückt ein neuer Superman auf den Plan.

Während der letzte sein Herz an Wonder Woman verschenkt hatte, ist der neue fest an Lois Lane vergeben und hat sogar einen Sohn mit ihr. Verrückt. Zumindest verrückt genug, um Batman und Wonder Woman mal auf ein Tässchen Tee vorbeischauen zu lassen. Muss man ja mal abchecken, diesen neuen Superman...

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SUPERMAN: Außen hui, innen pfui

Erinnert ihr euch noch an BIRGIT, die in die Jahre gekommende Angestellte, deren Berufsalltag ihr innerhalb ein paar Tagen langsam, aber stetig aus den Fingern glitt und sie schließlich lautlos implodierte? Nun. Mehr oder weniger passiert Chris das auch. Anders als Birgit ist Chris aber ein durch und durch dynamischer Typ, der mit seinen strammen Waden eigentlich auf dem Weg nach oben auf der Karriereleiter unterwegs ist. Eigentlich. Wären da nicht all die hübschen Frauen, mit denen er so gerne schläft und für ein Schäferstündchen schon mal zu spät zum Meeting kommt. Kann ja mal passieren! Oder zwei Mal. Wer zählt schon mit? Das hilft dabei, den Kopf freizubekommen... Oder?

Denn plötzlich sind da diese merkwürdigen Aussetzer, die sich unangenehm in seinen so hübsch durchgetakteten eierschalenfarbenen Alltag drängen...

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BATMAN/TMNT Adventures: Team-Up. Die zweite!

Scheint was ernsteres zu werden mit Batman und den Turtles. Zumindest ist das letzte Team-Up ja gar nicht so lange her (könnt ihr hier nachlesen) und schwupps, gibt's das nächste. Ganz davon abgesehen, dass die Ghostbusters auch schon das Vergnügen hatten. Kommen ganz schön rum, die Turtles!

Und wer das letzte Team-Up gelesen hat, dem dürfte hier auch das ein oder andere bekannt vorkommen. Der erste Schock für die Schildkröten, dass es sowas wie sprechende Fledermäuse gibt, lustige Dimensionsportale und Shredder als Sidekick. Im Gegensatz zum ersten Team-Up spielt dieses hier in der Welt von Batman Adventures und es mischen hier auch Batgirl, Robin & Harley Quinn mit. Oh, und natürlich der Joker. Gut, im anderen Band auch, aber hier ist er eher ausgeflippt als todesgefährlich mit explodierenden Plastik-Hühnchen unterwegs. Oh, und als Running Gag kann er sich Shredders Namen nie merken... Stattdessen nennt er ihn Schnipsler oder Schrubber. Thihi.

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KILL OR BE KILLED 1: Mann oder Monster?

Mann oder Monster? Nun, diese Frage muss sich neuerdings auch Dylan stellen. Denn seit er nichts mehr auf die Reihe kriegt und sich - erfolglos - versucht das Leben zu nehmen, ist nichts mehr wie vorher. Apropos erfolglos... Dieser Umstand brachte ihn ja erst auf diese blöde Idee mit dem Selbstmord: keine Freunde und seine ehemals beste Freundin (in die er auch noch hoffnungslos verliebt ist), hat er ebenfalls verloren. Naja, jedenfalls ist sie jetzt mit einem "netten" Typen zusammen. Nun.

Es kommt noch schlimmer: kurz nach seinem missglückten Suizidversuch befiehlt ihm plötzlich eine dunkle Gestalt, böse Menschen umzubringen. Zumindest, wenn er gerne weiterleben möchte. Denn folgt er der Aufforderung nicht, ist er selbst dran. Achja, aber "nur" einen bösen Menschen pro Monat. Das wird ja wohl irgendwie machbar sein, oder..?!

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MAGGY GARRISSON 2: Mit Cookies, Köpfchen & Kurven

Na toll, SO hatte sich das Maggy nicht vorgestellt. Im ersten Band durch einen cleveren Schachzug um 15.000 Pfund Sterling reicher geworden und dann darf man das nicht mal auf den Kopf hauen. Bäh. Ich habe übrigens keine Ahnung, wieviel 15.000 Pfund Sterling umgerechnet sind, aber mein Gefühl sagt mir: viel. Oder wie Maggy es umrechnet: Mehr als ein Jahr lang Pommes! Wahnsinn.

Aber sie ist ja ein cleveres Mädchen und folgt dem Rat ihres neuen Freundes Alex und versteckt das Geld erstmal. Aber ist Alex wirklich ein Mann, dem man vertrauen sollte? Immerhin ist er ja ein Kleinganove. Muss man ja auch erstmal verdauen, dass der neue Freund quasi hauptberuflich Menschen verprügelt... Sympathisch ist ja auch mal was anderes, nech?

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