LADY MECHANIKA: Die Mischung macht's!

Steampunk und ich. Nun. Ich würde nicht sagen, dass wir keine Freunde sind, eigentlich kennen wir uns kaum. Wir sind sowas wie flüchtige Bekannte. Ich weiß, dass es ihn gibt, aber in meiner kleinen (Comic-)Welt spielte Steampunk bislang keine große Rolle. Bis jetzt! Denn tadaa, sagt Hallo zu LADY MECHANIKA!

Und hallöchen, die Dame hat Pfeffer im Arsch! Und Metall in den Armen! Oh man. Beste Überleitung EVER! Hüstl. Und wie ihr Name es vermuten lässt: sie ist eine Art Hybridwesen. Ein Mensch, nur eben technisch aufgepimpt. Toll! Robocop wäre verliebt - aber leider, leider lebt die fesche Mechanika nicht in der Zukunft, sondern im spätviktorianischen Zeitalter. Aber hä, zur Zeit Victorias gab es doch noch nicht so fancy Technik-Zeugs? Gut, dann eben Vergangenheit, aber mit einem guten Schuss Zukunftstechnologie. Und Fantasy. Zumindest lässt das der kleine Racker hier vermuten... Verrückt.

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BATMAN: Die Nacht der Monster-Menschen

Hach, Bruce is back! Hurra! Streng genommen ist er ja schon unter Scott Snyder wieder zu sich gekommen, aber hüstl... irgendwann bin ich bei Snyder's Batman-Serie leider ausgestiegen, ich konnte mich mit Gordon als Batman einfach nicht anfreunden. Gnah!

Ich hab's wirklich probiert, aber nun. Jetzt hab ich meinen Bruce ja wieder. Und der kriegt gleich wieder richtig was auf die Mütze, eieiei. (Ihr solltet übrigens unbedingt Detective Comics 940 gelesen haben, bevor ihr  zu diesem Sammelband hier greift. Sonst bekommt ihr die volle Spoiler-Keule ab, und das will ja niemand. Ich sowieso nicht, daher werde ich hier nicht auf die vorherigen dramatischen Ereignisse eingehen. Nur auf die aktuellen dramatischen Ereignisse, harhar! Reicht ja auch.) Denn hier ist einiges los in der Bude - bzw. in Gotham City... 

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MOHNBLUMEN AUS DEM IRAK

Woran denkt ihr, wenn ihr an den Irak denkt? Mir fällt ja einiges ein, aber eigentlich immer im Zusammenhang mit politischen Unruhen und Bildern, die ich aus den Nachrichten kenne. Das ist traurig - vor allem für die Menschen, die den Irak auch ganz anders kennen. Wie Brigitte Findakly. Die ist in den 60er Jahren als Tochter einer Französin und eines Irakers in Mossul aufgewachsen und hat dort eine richtig gute Zeit gehabt. Naja, meistens. Denn kulturelle Missverständnisse und hier und da ein kleiner Staatsstreich bringen irgendwann auch in die muckeligste Bude Unruhe. Aber all das ist nicht zu vergleichen mit dem, was der Irak in den letzten Jahrzehnten erleben sollte.

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HARLEY QUINN 1 & 2: Weck den Biber in Dir!

Ok, wow. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal Aliens, eine Kuh UND eine Zombie-Apokalpyse in einer Geschichte erlebt habe. Reschpekt! Aber hui, in den ersten beiden Bänden bekommt man sowieso einiges geboten: neben Zombies gibt es auch Kampfroboter, Harley und Ivy im Nakedei-Urlaub und Harley schaut mal im Fetisch-Club vorbei. Toll!

Aber hm, trotz allem bin ich vor Begeisterung bislang (noch) nicht vom Stuhl gefallen. Hmpf. Und halt, bevor ihr jetzt entrüstet Schnappatmung bekommt: Ich erkläre euch, warum. Und warum ich glaube, dass es trotzdem Hoffnung für mich gibt...

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Wonder Woman/Batman: HIKETEIA

Ach, was hat man nicht schon in - und daußerhalb - von Comics Kopfkino gespielt, wie unsere lieben Helden und Heldinnen sich wohl in einem Kampf gegeneinander schlagen würden. Kann ja  mal passieren, hier ein Missverständnis, da mal ein schlechter Tee und schwupps, geht's rund. Bei Batman vs. Superman liegt die Sache auf der Hand: Kryptonit im Haus? Gut. Kein Kryptonit weit und breit? Blöd. Und bei der Frage Wonder Woman vs. Batman sagt das Cover von Hiketeia alles. Alles! Weiß man gleich Bescheid. Toll.

Dabei ist der Comic Hiketeia eigentlich ein alter Hut und bereits 2002 erschienen. Macht aber nix! Anders als Die Götter von Gotham ist der hier nämlich prima in die Tage gekommen. Aber gut, der Greg Rucka, der weiß halt auch, wie's geht. Zeigt er als Autor der aktuellen Wonder Woman-Reihe mehr als deutlich.

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WONDER WOMAN: Das erste Jahr

Ach, was habe ich beim ersten Band der neuen Wonder Woman-Serie von Greg Rucka nicht schon vor Begeisterung in die Hände geklatscht! Toll war das! Und sehr dramatisch. Die gute Diana wusste ja quasi nicht mehr, wo oben und unten ist. Und nun? Nun bekommen wir einen ganzen Band, in dem fast (aber nur fast!) die ganze Zeit über Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.

Ja gut, da strandet ein fremder Mann auf Themyscira, sie reist das erste Mal in die Welt der Menschen und hat allerlei Verständigungsschwierigkeiten - aber hey, der schnuckelige Steve Trevor, Etta Candy und nicht zuletzt Dr. Barbara Ann Minerva (vor ihrer Verwandlung zu Cheetah! Huh!) stehen ihr zur Seite. Und gewisse Eulen, Tauben und Mäuse mit einer gewissen Tendenz zum stalken.

Aber ha! Kaum war ich eingelullt in die schöne "Hach, der Steve und die Diana, mhm..."-Romantik, da bekam ich von den letzten beiden Heften - zack, zack - eine übergebraten, dass ich fast mein Tässchen Tee verschüttet hätte! Mon Dieu!

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MARVEL Klassiker: SPIDER-MAN

Die 60er! Das waren noch Zeiten... Man vermöbelte Ganoven, trank sein Bierchen in Kaschemmen, beleidigte sich mit "Rutsch mir den Buckel runter" oder "Stoffel". Toll! Ich liebe nachgedruckte Comic-Schätzchen, die einem den Blick in die - manchmal sprachlich gruselige - Vergangenheit ermöglichen. Und natürlich wichtige Meilensteine in der Geschichte unserer Lieblingshelden bereit halten. Nun. Panini bringt jedenfalls mit MARVEL Klassiker eine Hommage an die freundliche Spinne aus unserer Nachbarschaft heraus - oder wie ihn Jonah Jameson in den 60ern nannte: den nichtnutzigen Netzkopf. Thihi.

Dabei ist - natürlich! - nicht nur das allererste Abenteuer unserer Lieblingsspinne abgedruckt, sondern auch der erste große Herzschmerz (Betty! Nicht Gwen! Huh!) und - natürlich! - die erste Begegnung mit Gwen Stacy. Die den guten Peter erstmal als "unverschämten Stoffel" beschimpft. Hach, ist das alles toll.

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BIRGIT: Lautlos explodierte sie. Innerlich.

Und wieder einmal habe ich bei Reprodukt ein kleines Schätzchen entdeckt: Birgit. Obwohl ich mich niemals trauen würde, Birgit ein Schätzen zu nennen. Undenkbar. Birgit ist viel mehr ein Schatz. Eine Arbeitskraft vom alten Schlag. Eine Koryphäe (Ha! Noch so ein Wort, das ich noch nie geschrieben habe) im Reich der Stempelkissen, Tacker und Ringordner. Birgit weiß ganz genau, wo der Kopierer am liebsten das Papier staut, der Locher klemmt und sich der Rotwein am besten unterm Schreibtisch platzieren lässt. Ich verspreche euch, falls ihr jemals eine Frau wie Birgit als Kollegin, Lehrerin oder Beamtin kennenlernen durftet - ihr werdet euch sofort an sie erinnern!

Jedes Panel ist so treffsicher umgesetzt, dass man nach nur wenigen Seiten ganz genau weiß, wie Birgit tickt, was ihr auf den Keks geht und vor allem: dass die neue Vorgesetzte nervt. Gewaltig.

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THOR 2: MC Hammer!

U can't touch this... Oh-oh oh oh... Jaja, ich weiß - die (Regenbogen-)Brücke von MC Hammer zu Thor zu schlagen ist schon sehr an den blonden Haaren herbeigezogen, aber nun. Dafür habt ihr jetzt die ganze Zeit einen knackigen Ohrwurm. Harhar! Aber der gute Mjolnir wird in diesem Band eine ganz besondere Rolle spielen, daher hab ich mir das mal erlaubt.

Aber erstmal geht's auf den ersten knapp 30 Seiten um epische Schlachten und Lokis listige Lügen (Alliteration untergracht, hurra!). Quasi die "Vorgeschichte" zur eigentlichen Hauptgeschichte. Ist ganz nett, aber der Zeichenstil war nicht so meins.

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NIMONA: Gute Mädchen kommen... ach, ihr wisst schon!

Und die bösen überallhin?! Nun. In dem Fall schon! Immerhin ist Nimona eine junge Frau mit etwas, nun, sagen wir mal ungewöhnlichen Träumen. Nix da mit Prinz, Pferd und Pfannkuchen (obwohl, beim letzten Punkt bin ich mir grad nicht sicher... aber ach, die Alliteration musste ich einfach mitnehmen). Nimona will nix geringeres als die Weltherrschaft! Harhar! Naja, gut, das Königreich würde es auch erstmal tun. Und was macht man als böses Mädchen mit solchen Vorsätzen? Na klar, Praktikum beim Bösewicht! Ballister Blackheart heißt der gute - pardon - böse Mann! Aber ob sein Herz wirklich so rabenschwarz ist, wie alle glauben? Nah... Ich seh da auch ein bißchen hellgrau.

Aber nicht nur wir finden raus, wie schurkisch unser Schurke wirklich ist, auch Blackheart muss herausfinden, wer diese eigenwillige junge Dame eigentlich wirklich ist, die voller Inbrunst Eroberungspläne schmiedet und über Leichen(teile) geht...

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Die Sweeten: Zwei bekloppte Hasen

Der ganz normale (tägliche) Wahnsinn, verpackt in süße Buntstiftzeichnungen. Hach, was schön! Es fallen Sätze wie "Toller Tee. Gibt's den auch mit Geschmack?" oder "Ich muss morgen beruflich nach Mittelerde. Null Bock drauf". Großartig! Die kurzen Anekdoten kommen dabei wie eine kuschlige Wolldecke an einem deprimierten Tag  daher. Einer leiser Hauch Melancholie schwingt dabei immer mit, aber ohne wär's ja auch fad. Nicht wahr? 

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Ghostbusters/TMNT: New York, New York

Die Turtles! Die Ghostbusters! Die Helden meiner Kindheit - in einem Comic! Hurra! Ich freu mich ja wie Bolle über jeden Comic und jedes Crossover, das mir über den Weg läuft. Nachdem die Turtles letztens schon auf den guten alten Batman treffen durften, sind nun die Ghostbusters dran. Toll! Beide Truppen sind ja in New York zu Hause, aber hach, leider, leider in verschiedenen Dimensionen. Wie gut, dass den Turtles hier beim fancy Test-Teleportieren ein Missgeschick passiert und sie im New York der Ghostbusters landen.

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WONDER WOMAN 1: Lügen!

Nur noch ein paar Wochen, dann können wir Wonder Woman endlich auf der Kinoleinwand bewundern. Endlich! Hach, ich freu mich so! Ich find die Trailer nämlich sehr vielversprechend. Apropos vielversprechend (was ne Überleitung!): als besonders vielversprechend wurde ja auch die neue Serie von Greg Rucka gehandelt. Und, wie ist die jetzt? Nun... Großartig!

Greg Rucka macht nämlich aus einer wohlbekannten Not in der Comic-Welt eine Tugend. Immer wieder bekommen Figuren ja neue Origins, Partner und ich weiß nicht was alles verpasst. Genauso ist es auch bei Wonder Woman: in der einen Origin wurde sie aus Lehm zusammengematscht, in der anderen ist sie die Tochter von Göttervater Zeus persönlich (der war ja sowieso ein richtiger Schürzenjäger). Mal große Liebe von Steve Trevor, dann an der Seite von Superman. Und jetzt? Jetzt ist sogar Diana verwirrt... Oho. Nicht gut. Gar nicht gut...

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SWAMP THING: Back to the Roots!

Yes! Swampy is back! Oder war er nie wirklich weg? Wer weiß schon, unter welchem Kleeblatt sich der Gute rumgetrieben hat... Hier bekommen wir jedenfalls eine neue, abgeschlossene Mini-Serie! Hurra! Aber neu? Hm, fühlt sich irgendwie nicht so an. Denn Swampy hat anscheinend ein wenig Moos angesetzt. Denn von dem frischen grünen Anstrich, den ihm 2011 Scott Snyder im Zuge von The New 52 verpasst hat, ist hier nix mehr zu sehen. Stattdessen hat hier Swamp Thing-Schöpfer Len Wein (wieder) das Ruder übernommen. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum Swamp Thing hier sehr klassisch erzählt wird. Aber ist das nun gut oder schlecht..?

Immerhin kommen hier auch der Phantom Stranger und The Spectre vorbei - und die sieht man schließlich auch nicht alle Tage! Gut, will man vielleicht auch nicht. Hüstl. Immerhin trägt der kryptische Small Talk mit dem Phantom Stranger eher nicht zur guten Laune bei: "Gefahren nähern sich, die die Zukunft zum Alptraum machen wollen." Aha. Soso. Was genau da aber kommen soll, erklärt er natürlich nicht. Na prima.

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Du kannst natürlich heute noch hier schlafen...

Ok. Auf dem Klappentext werden mir "schonungslos ehrliche Anekdoten aus gescheiterten Beziehungen und katastrophalen Affären" angekündigt. Oder gar angedroht..? Nun. Zum Glück sind die gescheiterten Beziehungen und katastrophalen Affären hier so locker-leicht in farbenfrohe Panels gepackt worden, dass gute Laune anstatt Frustration aufkommt. Ein Glück! Ich wollt schon fast Eis und Taschentücher holen - aber nicht doch. Hier geht es gar nicht um Frustration & Weltschmerz, sondern um schonungslos ehrliche Einblicke in Momente eines Singlelebens, die sicher auch der ein oder andere so schonmal erlebt hat. Ganz bestimmt.

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Doctor Strange 2: Dunkle Zeiten

Harry Potter und alle anderen Zauber-Freunde da draußen müssen jetzt ganz tapfer sein. Denn ja, es scheint tatsächlich unausweichlich: die Magie verschwindet aus der Welt. Genaugenommen wird sie - und vor allem die, die sie benutzen - ziemlich unsanft aus der Welt befördert. Das sind wahrlich keine guten Zeiten. Das spürt nicht nur Stephen Strange, sondern Magier und Zauberinnen auf der ganzen Welt. Und da gibt es eine ganze Menge! Uiuiui, hier geben sich wirklich alle bekannten (und mir bislang unbekannten) Zauberfreunde die Klinke in die Hand: Scarlet Witch, Magik, Dr. Voodoo, Graf Kaoz (wer?!) und noch ein paar mehr. Mon dieu!

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PAPA DICTATOR: Weltherrschaft!

Papa Dictator - ein drolliges Kerlchen! Er liebt Panzer & Raketen, seine Kinder und die Weltherrschaft. Was er nicht mag: "freche" Journalisten und die Meinungsfreiheit im allgemeinen. Und wer hat eigentlich dieses Internet ins Land gelassen? Manmanman! Gleich verbieten!

Ganz ehrlich: ich könnte da gleichzeitig lachen und weinen, denn irgendwie fallen mir aktuell so einige Staatsmänner ein, die das - mehr oder weniger - genauso umsetzen. Oder würden, wenn sie könnten. Was ziemlich erschreckend ist. Hilfe! Das kann man ja alles nur noch mit schwarzem Humor verkraften!

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Wonder Woman: Die Götter müssen verrückt sein

Whoop whoop, Wonder Woman! 2017 steht bislang ja ganz im Zeichen von Diana (könnte was mit diesem Film zu tun haben, der im Juni startet. Nur so eine Vermutung.) Und so beschert uns Panini nicht nur Klassiker wie Hiketeia, sondern auch eine freshe Anthologie und, zum ersten Mal im Sammelband, die Storyline Die Götter von Gotham. Hurra!

Der Band wurde 2001 das erste Mal veröffentlicht, also vor 16 Jahren. Nun, während Wonder Woman praktisch keinen Tag altert, stellt sich hier die Frage: Trifft das auch auf den Comic zu? Und schonmal eines vorweg: wer einen flüssigen, flutschigen Lesefluss erwartet, wird ihn hier nicht finden. Wer Bock auf griechische Mythen, (verrückte) Götter & einen Hauch Nostalgie hat, schon eher. Und wer Joker mal nach einem Medusa-Makeover sehen wollte, der sowieso! Übrigens mein persönliches Highlight! Unterstreicht prima seine psychopathische Persönlichkeit, findet ihr nicht auch..?!

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GEISEL: 111 Tage

Es gibt Comics, die vergisst man nicht. Und GEISEL ist so einer, das wusste ich schon nach den ersten paar Seiten. Und ich sag mal so, Seiten hat dieser kleine Klopper einige zu bieten: 432 sind es insgesamt. 432! Aber glaubt mir - keine davon war (oder ist) zuviel. Finde ich auch erstaunlich. Aber wenn ein Comic, der zu 90 Prozent der Zeit in einem kargen Raum spielt, DAS schafft, dann kann man da nur seinen Hut ziehen. Vor allem vor dem Mann, der das alles erlebt hat: Christophe war 111 Tage lang Geisel tschetschenischer (ein Wort, das ich nie wieder schreiben möchte, mon dieu!) Rebellen.

Und schonmal vorweg: Nein, er war nicht auf Abenteuerurlaub im Krisengebiet, sondern Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Sein erster Job. Sein erster! Und dann gleich entführt. Na toll. Wie man sich da fühlt, das schildert er in diesem Band, in dem er seine Erlebnisse verarbeitet.

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LAZARUS 1: Die bucklige Verwandtschaft...

Eigentlich wollte ich die Rezension zu LAZARUS ja schon an Ostern bringen - ihr wisst schon, Auferstehung von den Toten und so. Das konnte ja angeblich nicht nur Jesus, sondern auch der gute Lazarus. Gut, mit dem biblischen Lazarus hat dieser hier auf den ersten Blick wenig zu tun. Obwohl... Die Sachen mit dem Auferstehen klappt hier auch ganz gut! Naja, zumindest so in der Art. Denn die sympathisch guckende Dame auf dem Cover ist ein Lazarus, ein genetisch modifizierter Mensch, der sich selbst heilen und regenerieren kann. Und wer sich selbst heilen kann, ist quasi unsterblich. Tadaaa! Daher heißt die gute Frau passenderweise auch Forever. Oder abgekürzt Eve. Noch ein biblischer Verweis! Huch, die gibt's hier einige. Und wo wir grad beim Thema sind:

Lazarus kommt übrigens aus dem hebräischen und heißt übersetzt soviel wie "Gott hat geholfen", zumindest sagt das Wikipedia. Und die müssen es ja wissen. Auch wenn in diesem Fall wohl eher die Götter in Weiß gemeint sind. Nun.  

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TOMBOY: Ein Raubein auf High Heels

Schnallt euch an liebe Comicsfans, klappt die Rückenlehne hoch & haltet euch fest - denn in diesem Comic ist richtig was los! Alles beginnt mit dem wenig rühmlichen Tätigkeitsfeld unseres Protagonisten Frank Kitchen. Ein Auftragskiller mit der Temperatur eines Gefrierfachs. Aber dafür liegt die Erfolgsquote auch bei quasi 100% - kann man nichts gegen sagen! Nun ja, bis jetzt. Denn irgendwen scheint der gute Frank verärgert zu haben. Wie er darauf kommt? Nun, er wird in eine Falle gelockt und wacht nach einer gefühlten (und tatsächlichen) Ewigkeit mit einem Brummschädel wieder auf. Und ähm, neben dem Brummschädel entdeckt er noch ganz andere Sachen an sich...

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POWER MAN & IRON FIST 1: Guten Freunden gibt man ein Fäustchen!

Whaaaat, Luke Cage und Danny Rand sind wieder zusammen?! Die Heroes for Hire sind back? Nun, immer halblang mit den wilden Pferdchen. Noch ist hier keiner zusammen. Zumindest nicht, solange es nach Luke Cage - und vor allem - seiner Frau Jessica geht. Die hat nämlich keine Lust darauf, ihren Gatten wieder mit Danny durch die Gegend prügeln zu sehen. Obwohl die beiden es ja gut abkönnen - der eine quasi kugelsicher, der andere mit seiner mystischen Superfaust. Da wäre selbst Rocky neidisch!

Und wie es das Schicksal so will, führt das Schicksal die beiden zusammen. Genaugenommen eine alte Freundin: Jennie. Die bittet die beiden um einen Gefallen. Einen klitzekleinen. Eine alte Kette von Jennis Omi sollen sie zurückholen. Kein Problem! Öhm, die hat nur leider Tombstone. Blöd.

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PATIENCE: Zeitreisen & andere Katastrophen

Meine lieben Comic-Freunde, es ist mal wieder Zeit für eine Zeitreise! Whoop whoop! Ihr wisst, ich LIEBE Zeitreisen und all die Knoten, die solche Geschichten in die Hirnwindungen wurschteln können (wie z.B. EI8HT). Aber halt, stop - PATIENCE ist anders. Hier kommt man auch ohne Mitschreiben oder das Aufmalen eines lustigen Zeitstrahls prima mit, wird aber dafür umso mehr emotional beansprucht. Ganz nach dem Motto: Nix anfassen bei Zeitreisen, nix anfa... ach, scheiß doch drauf! Oh, doch keine gute Idee... Ach verdammt. 

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Strom der Zeit quasi. Und wer sitzt drin? Jack. Er und Patience sind seit vielen Jahren ein Paar und trotzen den Widrigkeiten, die das Leben so mit sich bringt. Er verteilt Flyer, während sie glaubt, er habe einen "anständigen Bürojob". Nun. Trotz der Schwierigkeiten lieben sich die beiden aber heiß und innig und freuen sich auf ihr erstes Baby. Soweit, so gut. Das kleine Glück zerbricht jedoch für Jack in dem Moment, in dem er nach der Arbeit Patience tot in der gemeinsamen Wohnung auffindet. Ermordet.

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Die Leichtigkeit: (Über-)Leben nach dem Terror

Es soll ja Menschen geben, die Comics als unrealistischen Quatsch abtun. Nah! Wir wissen es besser. Zum einen, weil psychische Probleme, traumatische Erlebnisse und Schuldgefühle zu unseren Helden gehören wie zu echten Menschen.

Aber: Was macht man nach einem Trauma, wenn man kein/e Superheld/in ist? Was, wenn ein traumatisches Ereignis einen so aus der Bahn wirft, dass man nicht mehr weiß, wie man weiterleben soll? Wie man jemals wieder lachen soll? Eine Antwort auf diese Frage wollte - und musste - auch die Charlie Hebdo-Zeichnerin Catherine Meurisse finden. Denn am 07. Januar wurden fünf ihrer Kollegen von Terroristen in Paris ermordet und nichts war mehr wie vorher. Und Catherine? Die macht einen Comic darüber.

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Freaks' Squeele: Das Trümmer-Trio!

Monster, Superhelden & andere crazy Leute an der Uni! Nun, das Konzept mag für mein comicliebendes Glupschauge auf den ersten Blick nicht völlig neu sein, kommt hier aber dennoch sehr erfrischend daher. Das liegt vor allem an den sympathischen Protagonisten Xiong Mao (bisher keine Superkräfte bekannt), Chance (hat ausklappbare Flügel) und Schattenwolf (eine Mischung aus Werwolf und Ninja: ein Meister der Tarnung, kann wie ein Schatten unbemerkt durch den Raum huschen. Nun, zumindest wie ein sehr großer Schatten). Süß die drei!

Die haben sich zu Beginn des Semesters zwar quasi grad erst als neue Arbeitsgruppe gefunden - was auf gar keinen Fall daran liegt, dass sie die Schlußlichter der Aufnahmeprüfung waren und sie niemand sonst in einer Gruppe aufnehmen wollte, hüstl - aber manchmal ist das Schicksal eben für was gut. Oder die schlechten Noten. Je nach Perspektive! Denn hier kommt zusammen, was zusammen gehört...

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