DER GROSSE BÖSE FUCHS: Awwww!

Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss. In diesem Fall ein Hühnchen (oder zwei) erbeuten. Leider nimmt ihn dabei niemand wirklich ernst. Niemand. Und so gibt's seit Wochen nix zu beißen - von den Steckrüben mal abgesehen, die er von seinen Kumpels (Schweinchen & Hase, so knuffig!) auf dem Bauernhof zugesteckt bekommt. It's a hard knock life... Hmpf. Aber zum Glück hat der große böse Wolf eine Idee. Warum nicht ein paar Eier klauen, ausbrüten und zack, zartes Hühnchenfleisch genießen? Oh ja! Da klingeln die Öhrchen vom Fuchs vor Begeisterung. Prima Idee, aber wie heißt es doch so schön..? Ohne Fleiß kein Prei.. äh, Hühnchen!

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NICK CAVE: Faszinierend! Und verwirrend. Aber nur ein bißchen.

Puh. Manchmal ist das ja so eine Sache mit den Erwartungen und der Realität... Ihr kennt das. Auch hier geht es ja um einen konkreten Fall von "War ganz anders als ich so dachte. Aber irgendwie gut". Ich hatte mich nämlich auf NICK CAVE - Mercy on me gestürzt, weil ich dachte, es handele sich hierbei um so etwas wie eine Biografie. Nacherzählung seines Lebens. Ihr wisst schon. Ist aber nicht so wirklich der Fall. Aber ach, aktuell scheint es ja sowieso Trend zu sein, bloß KEINE Biografie in Comicform zu pressen (den Fall hatten wir ja schon bei MAGRITTE). Nun.

Aber was ist der vorliegende Band dann? Tja, wenn DAS mal so einfach in Worte zu fassen wäre. Irgendwie alles. Aber nicht nichts. Aber lasst mich erklären...

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JIM CURIOUS: Hinter der Alge gleich links...

Hach Leute, wat schön! Da latsche ich letztens so durch den Comicladen und was erblicken meine hocherfreuten Glupschäuglein? JIM CURIOUS! Die unendlichen Weiten des Weltraums und des Ozeans haben es mir ja angetan - gut, letzteres ist theoretisch ja schon endlich - aber ach, da gibt's ja noch einiges zu entdecken! Und genau das könnt ihr hier tun! Wobei die schwarz-weiße Anmutung des Ozenas auch gut zum Weltraum gepasst hätte, vielleicht kann der gute Jim da ja auch nochmal hin..? Denn die Reise ohne Worte (aber mit 3D-Brille!) ist wirklich zauberhaft... So schön retro, thihi.

Wisst ihr noch, damals? Als 3D aus diesen lustigen Pappbrillen bestand, mit "Plastikgläsern" in blau und rot? Ja, willkommen zurück, liebe Freunde! (Das Beste ist ja, wenn ihr zufällig noch irgendwo so eine Brille rumfliegen habt, könnt ihr mit der auch hier auf dem Bildschirm schonmal ein dreidimensionales Glupschäuglein draufwerfen. Toll, wa? Mir gefällt vor allem die skeptisch guckende Robbe unten links. Ich liebe sie.)

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MAGRITTE: Das ist keine Biografie! Oder doch..?

Ich weiß ja nicht wie euer Kunstunterricht so ausgesehen hat, aber ich hab gefühlt immer nur irgendwelchen Quatsch gemalt. Oder gezeichnet. Oder geklöppelt. Über bekannte Maler/innen wurde aber höchstens mal am Rande gesprochen. Genauer gesagt: ich weiß quasi nichts. Mein Kunstwissen beschränkt sich auf Zitate wie "Dalí..? Bei dem schmilzen die Uhren immer inner Wüste, ne?" Nun. Merk ich selber. Ich würde da auch gerne was dran ändern, aber die Motivation sich durch Bücher zu kämpfen, die mir nun erklären warum bei dem einen die Uhren schmelzen oder der anderen gerne Hüte malt, beschränkt sich auf... Hüstl. Geht halt so.

Aber wie gut, dass es jetzt Abhilfe gibt! Ha! Denn mit MAGRITTE: Dies ist keine Biografie wird sogar Kunstbanausen wie mir der Einstieg gaaanz leicht gemacht. Super Idee! Aber versteht man als Kunstbanause überhaupt irgendwas..?

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WELTRAUMKRÜMEL: Mit Karacho durch die Galaxis!

Der Weltraum! Unendliche Weiten! Tja, und genau da hat man dann den Salat, wenn Vati im Weltraum verschollen ist. Prima. Aber gut, als galaktischer Holzfäller lebt man ja sowieso ständig am Limit - vor allem in einer Welt, in der Weltraumwale (!) besonders gerne Blech und Schrott futtern. Und mit den verrückten Walen fängt auch alles an... Die verputzten nämlich Violets Schule. Klingt erst prima, ist dann aber doch irgendwie blöd. Anschließend wird auch noch Violets Vater verschleppt und Mutti ist plötzlich auch weg. Und was macht ein tapferes kleines Mädchen? Richtig, man wirft sich mutig und allein in die... Moment, allein?! Ach was! Zum Glück hat unsere tapfere Weltraumeroberin ihren neuen Freund Elliot (ein leicht hysterisches Hühnchen mit Zukunftsvisionen) und ihren alten Freund Zacchäus (der letzte lebende Lumpkin) dabei. Gemeinsam stürzt sich die tapfere - naja, mehr oder weniger (das Hühnchen! Hüstl!) - Truppe ins Abenteuer...

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ANDROIDEN & S.A.M. - Roboter haben auch Gefühle!

Roboter! Androiden! Yay! Dieser Monat ist ein guter Monat - zumindest, wenn ihr Roboter mögt. Oder Androiden. Oder beide! Denn Splitter haut diesen Monat gleich zwei neue Comics raus, hurra! Und da ist für jeden Geschmack was dabei, ganz gleich ob es sich um die Stepford-Frauen, den T-800 oder Sonny handelt - hier findet jeder den passenden Comic für sich. Also, Daft Punk angeschmissen und auf, auf!

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MAGGY GARRISSON 1: Mit Kippe, Köpfchen & Kurven!

Hach, was freut sich mein kleines Herzchen, dass Maggy Garrisson in mein Comic-Dasein getreten ist. Ich liebe sie! Und ihr hoffentlich bald auch. Meine neu entdeckte Liebe habe ich übrigens dem TätowierMagazin zu verdanken, jawoll! Denn mein Herzchen schlägt ja sowohl für Comic- als auch für Tätowierkunst und in der aktuelle Ausgabe (August 2017) wurde im Magazin die gute Maggy vorgestellt (allein die Tatsache, dass das Tätowier Magazin regelmäßig gute Comics vorstellt, lässt mich schon Fan davon sein. Toll ist das!). Und musste ich natürlich sofort haben.

Denn Maggy ist - mehr oder weniger freiwillig - Privatdetektivin. Das weiß sie zwar noch nicht, aber wir wissen es von der ersten Seite an. Es sprechen schließlich auch alle Indizien dafür: sie legt eine herzliche Kaltschnäuzigkeit an den Tag, hat Köpfchen, pfeift auf Konventionen und in Bezug auf den Schnapskonsum steht sie einer gewissen Jessica Jones ebenfalls in nichts nach. Bloß muss Maggy brenzlige Situationen allein mit Köpfchen bewältigen, Superkräfte hat sie nicht. Braucht sie aber auch nicht!

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DEVOLUTION: Oh mein Gott!

Mal unter uns: so ratlos wie bei DEVOLUTION war ich schon lange nicht mehr bei einem Comic. Ich bin selbst ein wenig schockiert darüber, wie wenig ich mit DEVOLUTION anfangen kann, obwohl es ja eigentlich alle Zutaten beinhaltet, die ich doch so mag: einen gepflegten Weltuntergang, viele Trottel, die von einer unbeugsamen Kämpferin vermöbelt werden und eine mysteriöse Verschwörung. Warum bin ich dann nicht begeistert vom Stuhl gefallen? Warum? Warum nur?! Nun. Eigentlich weiß ich ganz genau, warum.

Aber gut, fangen wir vorne an: die Welt versinkt im Chaos und steht kurz vorm Untergang (soweit nix neues, nech), als ein paar besonders schlaue Schlaumeier beschließen, einen Wirkstoff zu entwickeln (DVO-8), der den Teil im Hirn lahmlegen soll, der an Gott glaubt. Natürlich gibt es Nebenwirkungen, an die vorher keiner gedacht hat. Natürlich. Und so verwandelt sich ein Großteil der Menschen in Neandertaler zurück und die Tierwelt gleich mit. Evolution rückwärts. Oder so ähnlich. Denn nun schwirren Moskitos groß wie Kälber durch die Luft, während sich unsere Heldin Raja durch die verstörende Landschaft kämpft, auf der Jagd nach einem Impfstoff. Na, merkt ihr schon was..?

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LADY MECHANIKA: Die Mischung macht's!

Steampunk und ich. Nun. Ich würde nicht sagen, dass wir keine Freunde sind, eigentlich kennen wir uns kaum. Wir sind sowas wie flüchtige Bekannte. Ich weiß, dass es ihn gibt, aber in meiner kleinen (Comic-)Welt spielte Steampunk bislang keine große Rolle. Bis jetzt! Denn tadaa, sagt Hallo zu LADY MECHANIKA!

Und hallöchen, die Dame hat Pfeffer im Arsch! Und Metall in den Armen! Oh man. Beste Überleitung EVER! Hüstl. Und wie ihr Name es vermuten lässt: sie ist eine Art Hybridwesen. Ein Mensch, nur eben technisch aufgepimpt. Toll! Robocop wäre verliebt - aber leider, leider lebt die fesche Mechanika nicht in der Zukunft, sondern im spätviktorianischen Zeitalter. Aber hä, zur Zeit Victorias gab es doch noch nicht so fancy Technik-Zeugs? Gut, dann eben Vergangenheit, aber mit einem guten Schuss Zukunftstechnologie. Und Fantasy. Zumindest lässt das der kleine Racker hier vermuten... Verrückt.

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MOHNBLUMEN AUS DEM IRAK

Woran denkt ihr, wenn ihr an den Irak denkt? Mir fällt ja einiges ein, aber eigentlich immer im Zusammenhang mit politischen Unruhen und Bildern, die ich aus den Nachrichten kenne. Das ist traurig - vor allem für die Menschen, die den Irak auch ganz anders kennen. Wie Brigitte Findakly. Die ist in den 60er Jahren als Tochter einer Französin und eines Irakers in Mossul aufgewachsen und hat dort eine richtig gute Zeit gehabt. Naja, meistens. Denn kulturelle Missverständnisse und hier und da ein kleiner Staatsstreich bringen irgendwann auch in die muckeligste Bude Unruhe. Aber all das ist nicht zu vergleichen mit dem, was der Irak in den letzten Jahrzehnten erleben sollte.

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BIRGIT: Lautlos explodierte sie. Innerlich.

Und wieder einmal habe ich bei Reprodukt ein kleines Schätzchen entdeckt: Birgit. Obwohl ich mich niemals trauen würde, Birgit ein Schätzen zu nennen. Undenkbar. Birgit ist viel mehr ein Schatz. Eine Arbeitskraft vom alten Schlag. Eine Koryphäe (Ha! Noch so ein Wort, das ich noch nie geschrieben habe) im Reich der Stempelkissen, Tacker und Ringordner. Birgit weiß ganz genau, wo der Kopierer am liebsten das Papier staut, der Locher klemmt und sich der Rotwein am besten unterm Schreibtisch platzieren lässt. Ich verspreche euch, falls ihr jemals eine Frau wie Birgit als Kollegin, Lehrerin oder Beamtin kennenlernen durftet - ihr werdet euch sofort an sie erinnern!

Jedes Panel ist so treffsicher umgesetzt, dass man nach nur wenigen Seiten ganz genau weiß, wie Birgit tickt, was ihr auf den Keks geht und vor allem: dass die neue Vorgesetzte nervt. Gewaltig.

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NIMONA: Gute Mädchen kommen... ach, ihr wisst schon!

Und die bösen überallhin?! Nun. In dem Fall schon! Immerhin ist Nimona eine junge Frau mit etwas, nun, sagen wir mal ungewöhnlichen Träumen. Nix da mit Prinz, Pferd und Pfannkuchen (obwohl, beim letzten Punkt bin ich mir grad nicht sicher... aber ach, die Alliteration musste ich einfach mitnehmen). Nimona will nix geringeres als die Weltherrschaft! Harhar! Naja, gut, das Königreich würde es auch erstmal tun. Und was macht man als böses Mädchen mit solchen Vorsätzen? Na klar, Praktikum beim Bösewicht! Ballister Blackheart heißt der gute - pardon - böse Mann! Aber ob sein Herz wirklich so rabenschwarz ist, wie alle glauben? Nah... Ich seh da auch ein bißchen hellgrau.

Aber nicht nur wir finden raus, wie schurkisch unser Schurke wirklich ist, auch Blackheart muss herausfinden, wer diese eigenwillige junge Dame eigentlich wirklich ist, die voller Inbrunst Eroberungspläne schmiedet und über Leichen(teile) geht...

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Die Sweeten: Zwei bekloppte Hasen

Der ganz normale (tägliche) Wahnsinn, verpackt in süße Buntstiftzeichnungen. Hach, was schön! Es fallen Sätze wie "Toller Tee. Gibt's den auch mit Geschmack?" oder "Ich muss morgen beruflich nach Mittelerde. Null Bock drauf". Großartig! Die kurzen Anekdoten kommen dabei wie eine kuschlige Wolldecke an einem deprimierten Tag  daher. Einer leiser Hauch Melancholie schwingt dabei immer mit, aber ohne wär's ja auch fad. Nicht wahr? 

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Ghostbusters/TMNT: New York, New York

Die Turtles! Die Ghostbusters! Die Helden meiner Kindheit - in einem Comic! Hurra! Ich freu mich ja wie Bolle über jeden Comic und jedes Crossover, das mir über den Weg läuft. Nachdem die Turtles letztens schon auf den guten alten Batman treffen durften, sind nun die Ghostbusters dran. Toll! Beide Truppen sind ja in New York zu Hause, aber hach, leider, leider in verschiedenen Dimensionen. Wie gut, dass den Turtles hier beim fancy Test-Teleportieren ein Missgeschick passiert und sie im New York der Ghostbusters landen.

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Du kannst natürlich heute noch hier schlafen...

Ok. Auf dem Klappentext werden mir "schonungslos ehrliche Anekdoten aus gescheiterten Beziehungen und katastrophalen Affären" angekündigt. Oder gar angedroht..? Nun. Zum Glück sind die gescheiterten Beziehungen und katastrophalen Affären hier so locker-leicht in farbenfrohe Panels gepackt worden, dass gute Laune anstatt Frustration aufkommt. Ein Glück! Ich wollt schon fast Eis und Taschentücher holen - aber nicht doch. Hier geht es gar nicht um Frustration & Weltschmerz, sondern um schonungslos ehrliche Einblicke in Momente eines Singlelebens, die sicher auch der ein oder andere so schonmal erlebt hat. Ganz bestimmt.

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PAPA DICTATOR: Weltherrschaft!

Papa Dictator - ein drolliges Kerlchen! Er liebt Panzer & Raketen, seine Kinder und die Weltherrschaft. Was er nicht mag: "freche" Journalisten und die Meinungsfreiheit im allgemeinen. Und wer hat eigentlich dieses Internet ins Land gelassen? Manmanman! Gleich verbieten!

Ganz ehrlich: ich könnte da gleichzeitig lachen und weinen, denn irgendwie fallen mir aktuell so einige Staatsmänner ein, die das - mehr oder weniger - genauso umsetzen. Oder würden, wenn sie könnten. Was ziemlich erschreckend ist. Hilfe! Das kann man ja alles nur noch mit schwarzem Humor verkraften!

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GEISEL: 111 Tage

Es gibt Comics, die vergisst man nicht. Und GEISEL ist so einer, das wusste ich schon nach den ersten paar Seiten. Und ich sag mal so, Seiten hat dieser kleine Klopper einige zu bieten: 432 sind es insgesamt. 432! Aber glaubt mir - keine davon war (oder ist) zuviel. Finde ich auch erstaunlich. Aber wenn ein Comic, der zu 90 Prozent der Zeit in einem kargen Raum spielt, DAS schafft, dann kann man da nur seinen Hut ziehen. Vor allem vor dem Mann, der das alles erlebt hat: Christophe war 111 Tage lang Geisel tschetschenischer (ein Wort, das ich nie wieder schreiben möchte, mon dieu!) Rebellen.

Und schonmal vorweg: Nein, er war nicht auf Abenteuerurlaub im Krisengebiet, sondern Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Sein erster Job. Sein erster! Und dann gleich entführt. Na toll. Wie man sich da fühlt, das schildert er in diesem Band, in dem er seine Erlebnisse verarbeitet.

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LAZARUS 1: Die bucklige Verwandtschaft...

Eigentlich wollte ich die Rezension zu LAZARUS ja schon an Ostern bringen - ihr wisst schon, Auferstehung von den Toten und so. Das konnte ja angeblich nicht nur Jesus, sondern auch der gute Lazarus. Gut, mit dem biblischen Lazarus hat dieser hier auf den ersten Blick wenig zu tun. Obwohl... Die Sachen mit dem Auferstehen klappt hier auch ganz gut! Naja, zumindest so in der Art. Denn die sympathisch guckende Dame auf dem Cover ist ein Lazarus, ein genetisch modifizierter Mensch, der sich selbst heilen und regenerieren kann. Und wer sich selbst heilen kann, ist quasi unsterblich. Tadaaa! Daher heißt die gute Frau passenderweise auch Forever. Oder abgekürzt Eve. Noch ein biblischer Verweis! Huch, die gibt's hier einige. Und wo wir grad beim Thema sind:

Lazarus kommt übrigens aus dem hebräischen und heißt übersetzt soviel wie "Gott hat geholfen", zumindest sagt das Wikipedia. Und die müssen es ja wissen. Auch wenn in diesem Fall wohl eher die Götter in Weiß gemeint sind. Nun.  

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TOMBOY: Ein Raubein auf High Heels

Schnallt euch an liebe Comicsfans, klappt die Rückenlehne hoch & haltet euch fest - denn in diesem Comic ist richtig was los! Alles beginnt mit dem wenig rühmlichen Tätigkeitsfeld unseres Protagonisten Frank Kitchen. Ein Auftragskiller mit der Temperatur eines Gefrierfachs. Aber dafür liegt die Erfolgsquote auch bei quasi 100% - kann man nichts gegen sagen! Nun ja, bis jetzt. Denn irgendwen scheint der gute Frank verärgert zu haben. Wie er darauf kommt? Nun, er wird in eine Falle gelockt und wacht nach einer gefühlten (und tatsächlichen) Ewigkeit mit einem Brummschädel wieder auf. Und ähm, neben dem Brummschädel entdeckt er noch ganz andere Sachen an sich...

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PATIENCE: Zeitreisen & andere Katastrophen

Meine lieben Comic-Freunde, es ist mal wieder Zeit für eine Zeitreise! Whoop whoop! Ihr wisst, ich LIEBE Zeitreisen und all die Knoten, die solche Geschichten in die Hirnwindungen wurschteln können (wie z.B. EI8HT). Aber halt, stop - PATIENCE ist anders. Hier kommt man auch ohne Mitschreiben oder das Aufmalen eines lustigen Zeitstrahls prima mit, wird aber dafür umso mehr emotional beansprucht. Ganz nach dem Motto: Nix anfassen bei Zeitreisen, nix anfa... ach, scheiß doch drauf! Oh, doch keine gute Idee... Ach verdammt. 

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle im Strom der Zeit quasi. Und wer sitzt drin? Jack. Er und Patience sind seit vielen Jahren ein Paar und trotzen den Widrigkeiten, die das Leben so mit sich bringt. Er verteilt Flyer, während sie glaubt, er habe einen "anständigen Bürojob". Nun. Trotz der Schwierigkeiten lieben sich die beiden aber heiß und innig und freuen sich auf ihr erstes Baby. Soweit, so gut. Das kleine Glück zerbricht jedoch für Jack in dem Moment, in dem er nach der Arbeit Patience tot in der gemeinsamen Wohnung auffindet. Ermordet.

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Die Leichtigkeit: (Über-)Leben nach dem Terror

Es soll ja Menschen geben, die Comics als unrealistischen Quatsch abtun. Nah! Wir wissen es besser. Zum einen, weil psychische Probleme, traumatische Erlebnisse und Schuldgefühle zu unseren Helden gehören wie zu echten Menschen.

Aber: Was macht man nach einem Trauma, wenn man kein/e Superheld/in ist? Was, wenn ein traumatisches Ereignis einen so aus der Bahn wirft, dass man nicht mehr weiß, wie man weiterleben soll? Wie man jemals wieder lachen soll? Eine Antwort auf diese Frage wollte - und musste - auch die Charlie Hebdo-Zeichnerin Catherine Meurisse finden. Denn am 07. Januar wurden fünf ihrer Kollegen von Terroristen in Paris ermordet und nichts war mehr wie vorher. Und Catherine? Die macht einen Comic darüber.

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Freaks' Squeele: Das Trümmer-Trio!

Monster, Superhelden & andere crazy Leute an der Uni! Nun, das Konzept mag für mein comicliebendes Glupschauge auf den ersten Blick nicht völlig neu sein, kommt hier aber dennoch sehr erfrischend daher. Das liegt vor allem an den sympathischen Protagonisten Xiong Mao (bisher keine Superkräfte bekannt), Chance (hat ausklappbare Flügel) und Schattenwolf (eine Mischung aus Werwolf und Ninja: ein Meister der Tarnung, kann wie ein Schatten unbemerkt durch den Raum huschen. Nun, zumindest wie ein sehr großer Schatten). Süß die drei!

Die haben sich zu Beginn des Semesters zwar quasi grad erst als neue Arbeitsgruppe gefunden - was auf gar keinen Fall daran liegt, dass sie die Schlußlichter der Aufnahmeprüfung waren und sie niemand sonst in einer Gruppe aufnehmen wollte, hüstl - aber manchmal ist das Schicksal eben für was gut. Oder die schlechten Noten. Je nach Perspektive! Denn hier kommt zusammen, was zusammen gehört...

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Hexe total: Grüner Nebel...

Hexe? Schwarzer Kater? Eine Eule? Tja, wer jetzt Harry Potter erwartet, der um die Ecke biegt, der hat sich getäuscht. Denn in der WG von Megg, Mogg & Eule liegt zwar Magie in der Luft, aber äh... die hat durchaus irdische Ursachen. Denn Hexe Megg ist drogenabhängig. Tja, die roten Augen kommen halt nicht von ungefähr!

Ich befürchte, Harry Potter wäre in dieser WG nicht besonders glücklich geworden. Vielmehr hätte er Hedwig beherzt die Eulen-Äuglein (thihi, Zungenbrecher) zuhalten müssen. Denn das Zusammenleben von Megg, Mogg & Eule basiert auf drei wichtigen, gemeinsam ausgeführten Tätigkeiten: kiffen, Sex & fiese Streiche. Aber keine Angst! Ab und zu gibt's zur Abwechslung auch andere Drogen. Ach, na dann!

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BLACK MAGICK: Hexen in Lederjacken

Hexen! Yay! Hach, manchmal träume ich ja auch davon, mit ein bißchen Magie Probleme aus der Welt zaubern zu können. Dass man sich dabei aber auch schnell die Finger verbrennen kann, habe ich ja zum Glück schon in den 90ern bei Buffy - Im Bann der Dämonen gelernt, als Willow sich etwas ZU sehr in der Welt der Magie heimisch fühlte und um ein Haar alle mit ins Verderben gerissen hätte. Nun. Vielleicht sollte man auf Zauberbücher auch Warnhinweise wie auf Zigarettenschachteln drucken: Achtung, durch das Verwenden von Magie können Brandflecken auf dem Teppich entstehen. 

Aber gut, Brandflecken sind grad das Letzte, worüber sich unsere Polizisten-Powerhexe Rowan Black gerade Sorgen macht... Sie wird höchstpersönlich von einem Geiselnehmer "angefordert" und zu Rowans Erschrecken weiß der gute Mann auch noch, dass sie eine Hexe ist. Nicht gut. Gar nicht gut.

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FABLES 28 Cinderella: Cindy aus Fabletown

Ihr Name ist Cindy. Cindy aus Ma... äh, Fabletown! Fabletown - die Stadt, in der Märchenfiguren quasi unerkannt neben/unter/über uns "Normalos" leben und genau wie wir zur Arbeit gehen. Nix mit lifestyle of the rich and the famous! Denn der Traumprinz entpuppt sich für so manche Prinzessin als Stinkstiefel und so auf Dauer mag da keine Prinzessin im Schloß versauern.

Auch Cinderella aka Cindy z.B. hat im Laufe der Jahrzehnte einiges dazugelernt und ist mittlerweile DIE Top-Agentin in Fabeltown. Pardon, Geheim-Agentin. Deshalb "muss" die Gute zur Tarnung einen Schuhladen betreiben (praktisch!) und ein Jet Set-Leben führen (auch praktisch!), dass selbst die Geissens neidisch wären. Nun, ein bißchen Gold und Silber, ein bißchen Glitzer Glitzer gehört halt dazu. Damit ist die hübsche Cindy quasi der weibliche James Bond unter den Fables. Das lässt einen ja schon die Titelauswahl subtil wie ein Holzhämmerchen vermuten: Liebesgrüße aus Fabletown und Cinderella - Ein Quantum Magie. Beide Geschichten finden sich in dem kleinen Wälzer, der aus 284 Seiten besteht. Kann man im Notfall auch nach bösen Hexen werfen, die einem korrupte Äpfel andrehen wollen. Praktisch.

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I HATE FAIRYLAND: Gertrude, Schrecken der Flauschigkeit!

Wie ihr sicher wisst, schlägt mein kleines Herzchen ja schon lange für Skottie Young. Und da ich auch ungeduldig sein kann, hatte ich mir vor einiger Zeit schon einmal die englische Ausgabe von I hate Fairyland vorgeknöpft. Aber für euch habe ich (natürlich!) meine "alte" Rezension aufgehübscht mit Bildern der deutschen Ausgabe und hier und da überarbeitet, ist also quasi wie neu. Yay!

Meine Damen und Herren, halten Sie sich fest, denn hier kommt Gertrude! Der Schrecken aller Kätzchen, Glücksbärchis und Feen. Der Untergang der Flauschigkeit. Wenn Einhörner nicht schon längst ausgestorben wären, Gertrude hätte sie eigenhändig erwürgt und Wurst aus ihnen gemacht. Ach was, gleich roh verputzt und Regenbögen gekackt. Ja, hier wird richtig auf den Putz gehauen und alles auseinander genommen, was kleine Mädchen gern haben. Alles. Denn Gertrude ist stinksauer!

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Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles: Treffen sich eine Fledermaus und vier Schildkröten in einer Bar...

Batman und die Turtles, in einem Comic! Hach, was schön! Auf den ersten Blick zwar etwas verrückt, aber bei beiden Serien handelt es sich ja ursprünglich um Comics. Macht also durchaus Sinn! Sowieso. Immerhin handelt es sich ja um die Helden meiner Kindheit. Ich hab sie zwar damals als TV-Serie entdeckt, aber macht ja nix. Ich war sofort verliebt. In Shredder. Kein Witz. Irgendwas scheint nicht mit mir zu stimmen, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich Shredder unfassbar cool fand. Nun ja. Muss das selbstsichere Auftreten gewesen sein, dass mich als junges Ding beeindruckt hat.

Nun treffen sie also aufeinander, die kriegerischen Schildkröten und die angsteinflößende Fledermaus. Erstaunen und Skepsis auf beiden Seiten. Oder wie Meister Splinter es klug zusammenfasst im Comic: Was ist seltsamer... Wenn sich ein Tier wie ein Mensch verhält... oder ein Mensch wie ein Tier? Guter Punkt, Splinter!

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MOUSE GUARD: Raus aus den Schulden für Geschichtenerzähler

Selbst der Kleinste vermag den Lauf des Schicksals zu verändern.... Hach ja, Mäuse würden Herr der Ringe lesen! Ich bin mir ziemlich sicher. Denn auch hier haben die Kleinsten quasi - und tatsächlich! - die Hosen an. Und tragen Schwerter. Gnah, das ist alles so niedlich, ich könnte ausrasten. Obwohl es hier ja auch ganz schön zur Sache geht! Krieg, Liebe, das nackte Überleben! Tjaha, da hab ich auch gestaunt.

In jedem Band der LEGENDEN DER WÄCHTER (ich habe mir Band 2 und 3 vorgeknöpft) versammeln sich Mäuse in einer Taverne, um eine Art Geschichtenerzähl-Wettbewerb auszutragen. Das machen die Mäuse zwar nicht ganz selbstlos, denn der Gewinner bekommt seine Schulden bei der Wirtin erlassen. Quasi Raus aus den Schulden für Storyteller. In jedem Band erzählen also 12 Mäuse eine Geschichte. Jede ist anders! Jede ist auf ihre Art schön. Hach.

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reMIND 1 & 2: Der Kater! Spricht!!

Der POPCOM-Verlag erwärmt mit seiner kleinen, aber feinen Auswahl an Comics ja regelmäßig mein Comicliebendes Herzchen. 2016 haben das unter anderem der Bärenkönig und EI8HT geschafft (schaut unbedingt mal rein!). Auch 2017 wird mit POPCOM ganz bestimmt ein gutes Jahr - immerhin erscheint bereits im Januar I hate Fairyland von Skottie Young, yippie! Darauf freue ich mich ja jetzt schon wie Bolle.

Aber gut, bis es soweit ist, hab ich mir erstmal reMIND vorgeknöpft. Und reMIND hat alles, was ich gern habe: Eine Katze. Pardon, einen Kater. Der sprechen kann! Oh, und eine mysteriöse Unterwasserwelt. Und Gehirne! Genaugenommen Gehirne, die fiesen Maschenschaften ausgeliefert sind. Oder besser gesagt fiesen wissenschaftlichen Machenschaften... Ähm. Na, ihr wisst schon!

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Katze hasst Welt: Lost. Und genervt.

Es gibt Tage, da ist alles kacke. Alles. Auch euer Freund. Der ist nämlich neuerdings euer Ex. Gnah... Genau das ist Katze passiert. Eben noch mit ihrem Panda-Bärchen zusammen, hat sich der kühle Lufthauch der Erkenntnis eingeschlichen, dass "irgendetwas nicht mehr stimmt" zwischen den beiden. Man beschließt, sich eine Weile nicht mehr zu sehen. Nun ja, einer beschließt. Katze nimmt es hin. Katze nimmt so einiges hin.

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CAMP MIDNIGHT: Das Monster in Dir!

Kauft ihr euch auch manchmal Comics, von denen ihr vorher noch nie was gehört oder gelesen habt, euch das Cover aber sympathisch anlacht? Gut, das hier schreit einen zwar eher an als dass es lacht, aber gut. Auf mich als altes Buffy- und Ghostbusters Fangirl wirkt ja grundsätzlich erstmal alles sympathisch, was mit Monstern, Geistern & sonstigem dämonischem Gesocks zu tun hat. Irgendwas stimmt ganz offensichtlich nicht mit mir - aber das ist eine ganz andere Geschichte, hüstl. Diese hier handelt jedenfalls vom CAMP MIDNIGHT. Hammer Überleitung, wa? Oha.

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ANYAS GEIST: Der Geist, den ich nicht rief...

Tja, so ist das mit den Geistern... Einmal nicht aufgepasst und aus Versehen am Ouija-Brett gefummelt oder beherzt die zugenagelte Kellertür in der gruseligen Waldhütte aufgesperrt - schon hat man einen Geist an der Backe. Ihr kennt das. Oder man stolpert blindlings in ein Loch im Waldboden, in dem seit 93 Jahren ein Geist auf Besuch wartet. Wie in Anyas Fall! Zum Glück entpuppt der - in dem Fall eine sie! - sich als netter Geist. Aber auch wenn Emily der Geist sehr freundlich ist, freut man sich doch eher so mittel, wenn der beschließt einen fortan auf Tritt und Schritt zu begleiten...

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Heidi, ähh... YIN UND DER DRACHE!

Heidiiii, Heidiii, deine Welt sind die Bergeeeee.... Hach, ich weiß ja auch nicht, aber mich hat beim Anblick des Covers spontan ein wenig Heidi-Feeling angeweht. Gut, hier gibt es weder dunkle Tannen noch grüne Wiesen im Sonnenschein, aber hey! Immerhin ein kleines Mädchen und einen Alm-Öhi. Zumindest scheint der mindestens genauso grummelig zu sein wie das Original. Heidi heißt hier auch Yin. Jaahaa, ok. Eigentlich haben die nix gemeinsam bis auf die Konstellation von kleinem Mädchen und grummeligen Opi. Nun gut, ich seh es ja ein. Achja, wir befinden uns übrigens auch in China. Da ist das sowieso schwierig mit dem Alm-Feeling und dem Bimmeln der Kuhglocken. Aber falls ihr es nicht lassen könnt und jetzt auch in das Heidi-Intro reinhören wollt, ich will euch nicht abhalten: hier. Ohrwurm in 3, 2, 1...  Bitteschön.

Irgendwie lustig, dass man solche Titellieder auch nach gefühlt 50 jahren noch mitsingen kann, oder? Auch ein wenig gruselig... Heidi, Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg sind quasi für immer in meinem Gehirn verankert! Für immer!! Wer weiß, was DA hätte alles sinnvolles gespeichert werden können. Toll. Danke, Heidi!!

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RUMBLE 1:  Kommt eine Vogelscheuche in eine Bar...

Also um eines schonmal vorweg zu nehmen: etwas so schräges wie RUMBLE habe ich schon lange nicht mehr in meine Fingerchen bekommen. Ich bin begeistert! Und verliebt! Hurra! Eine bizarre Geschichte, schräger Humor und originelle Charaktere - DAS erwärmt mein Herzchen ganz doll. Gut, warm ist mir bei dem Wetter zwar eh schon (ich schwitze beim Tippen! Hilfe!!), aber für RUMBLE klebe ich gerne an meinem Schreibtischstuhl und haue für euch eine Review raus. Ich möchte auch gar nicht allzu viel über die Geschichte sagen und spoilern, aber ein paar Kleinigkeiten kann ich verraten...

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LADY KILLER 1: Kill me if you can!

Die späten 50er Jahre. Das waren noch Zeiten! Rauchen im Flugzeug? Völlig normal! Autofahren nach ein paar Whiskey? Klaro! War bis immerhin 1,5 Promille erlaubt. Und ein Sektchen während der Schwangerschaft? Na sicher! Stößchen! Au weia. Da kann man heute nur den Kopf drüber schütteln. Aber hey, schick angezogen waren sie - das muss man ihnen lassen!

Auch Josie Schuller, die adrett gekleidete Protagonistin in LADY KILLER, achtet darauf, dass der Gürtel zu den Schuhen passt! Wahrscheinlich hat sie sogar noch den passenden Lippenstift. Natürlich. Schick wie sie ist, könnte sie am Arm von Leonardo diCaprio in Catch Me If You Can als Hostess flanieren. Wobei der wahrscheinlich auch erstmal hastig einen Whiskey runterkippen würde, wenn er wüsste, WER die hübsche Lady an seiner Seite da wirklich ist. Darf ich vorstellen? Josie Schuller: Liebende Hausfrau, fürsorgliche Mutter von zwei zauberhaften Töchtern, Hunde-Mutti und... Auftragskillerin! 

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EI8HT - Zurück in die Zukunft! Oder Vergangenheit? Gegenwart?! Äh...

Ok. Wir erinnern uns alle an die weisen Worte von Doc Brown aus Zurück in die Zukunft II, nicht wahr? Die lauteten: "Sprich mit niemandem! Fass nichts an! Und versuch, nichts anzusehen!!" Ein sehr kluger Mann, der Doc Brown. Denn was passiert, wenn man das alles NICHT berücksichtigt, wissen wir ja... Und ich sag mal so: da ging es "nur" um einen Sportalmanach! (Hm, auch so ein Wort, dasich sonst nie benutze, nun gut). Und allein der kann ja schon einiges an Schaden anrichten.

In EI8HT hingegen scheinen all diese Tipps... Nun ja. Hat noch keiner was von gehört, so wie das aussieht. Hier hingegen lautet das Motto scheinbar "Mit allen sprechen! Alles anfassen! Sehen und gesehen werden!" Dass sich dadurch Gegenwart, Zukunft & Vergangenheit munter gegenseitig beeinflussen und irgendwann keiner mehr weiß, wer wo was angerichtet hat... Kunststück! Da wäre auch Sarah Connor nicht mehr mitgekommen, ich bin mir sicher. Und nein - nicht die, die singt. Die andere natürlich. Ist klar.

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BÄRENKÖNIG & LOVE: Pocahontas auf Abwegen...

BÄRENKÖNIG

Hach, hier hat man es mit einer dramatischen Geschichte zu tun, die soviel sagt über die Natur. Und Menschen. Und die Natur des Menschen! So, genug philosophiert, ich beruhige mich wieder. Auch wenn das Cover auf den ersten Blick ein wenig an Disney's Dschungelbuch erinnert - hier geht es sehr dramatisch und streckenweise eher düster zu. Erinnert mich von der Stimmung her eher an Mezolith. Und bei dem, was hier los ist, müsste Balu Mogli sowieso die Augen zuhalten... Aber trotzdem gibt es auch immer wieder Momente zum Schmunzeln!

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Wytches & Through the Woods: Knusperhäuschen war gestern!

Hach, Gruselgeschichten und ich sind ja schon seit meiner Kindheit dicke Freunde. Wie so viele Kinder bin auch ich an Sonntagen extra früh aus dem Bett gesprungen um meine Lieblings-Cartoons zu schauen. HÄ? Früher aufgestanden? Am Sonntag?? Um Fernsehen zu gucken??? Wahnsinn. Heutzutage plumpse ich ja eher wie ein nasser Sack aus dem Bett, nachdem ich 500 Mal auf Snooze gedrückt hab. Das waren noch Zeiten damals, hach! Denn während sich Kinder heutzutage japanische Zeichentrickserien reinpfeifen, die mir höchst verdächtig erscheinen epileptische Anfälle auslösen zu können, habe ich in den 90ern neben der Ghostbusters- und Scooby-Doo-Cartoonserie vor allem die Geschichten aus der Gruft geschaut. Und wie innovativ die teilweise damals waren! Die hatten nämlich schon einen nervigen Prinz Charming, lange vor Shrek, toll! 

Heutzutage ist der Gruselgehalt solcher Kinderserien zwar Pillepalle (tatsächlich eingetragens Wort im DUDEN) für mich, aber die Freude an Gruselgeschichten ist geblieben. Nur müssen da jetzt härtere Geschütze aufgefahren werden, um mich zu beeindrucken. Verdammt. Mal gucken, was die vorliegenden zwei Comics können. Gänsehaut, here I come!

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ROVER RED CHARLIE: Die Welt geht vor die Hunde

Oha, DAS nenne ich mal eine interessante Mischung: Horror und Hunde. Quasi Hunde-Horror. Denn was die drei Hunde Rover, Red und Charlie hier erleben müssen, ist tatsächlich ein einziger Alptraum. Hier geht es ans Eingemachte, da wird erstmal nix ausgelassen: Mord & Totschlag, Selbstmord all over, Kannibalismus & sogar Sodomie werden hier thematisiert. Puh, harter Tobak.

Gut, dass Garth Ennis (Schöpfer der Crossed-Reihe) hier keine Gute-Nacht-Geschichten erzählt, war mir auch klar. Aber das hier nimmt einen dann doch sehr mit. Also auf keinen Fall was für Kinder! Wirklich nicht. Die schlafen dann nur schlecht und dann ist das Geheule groß. Bei mir übrigens auch, denn am Schluß musste ich ein Tränchen verdrücken... Huh! Aber es gibt auch heitere Momente. Ich versprech's!

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I hate Fairyland: Psycho-Gertrude im Wunderland

She's coming... Der Schrecken aller Einhörner, Glücksbärchis und Feen! Der Untergang der Flauschigkeit! Wenn Einhörner nicht schon längst ausgestorben wären, SIE hätte sie eigenhändig erwürgt und Pferdewurst aus ihnen gemacht. Ach was, gleich roh verputzt und Regenbögen gekackt.

Alice, Dorothy oder der kleine Prinz hätten nach einem Ausflug mit ihr gleich eine Therapie bei Dr. Harleen Quinzel beantragen können, denn sie ist der Slasher unter den Wunderland-Touristen: GERTRUDE. 

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Saga: Quer durch die Galaxie und dann links

Das Leben, das Universum und der ganze Rest, gemischt mit vielen absurden und grandiosen Ideen, einer Prise Star Wars und Herr der Ringe und Tadaaa: heraus kommt Saga! Oder 42. Je nachdem.

 

Warum ich hier mit Douglas Adams um die Ecke komme? Weil Saga genau wie Per Anhalter durch die Galaxis eine Wundertüte an bekloppten Ideen, überraschenden Wendungen und einer spannenden Geschichte ist. Gut, sie fängt erstmal simpel an, ein bißchen Romeo und Julia im Weltall: Alana und Marko gehören zwei verfeindeten Staaten und dazu auch noch Spezies an, verlieben sich trotzdem ineinander und fliehen gemeinsam. Hach, wat romantisch. Um bei Romeo und Julia zu bleiben: Die Capulets sind in unserem Fall Flügelwesen und die Montagues Männer mit feschen Hörnern. (Ha! Jetzt hab ich auch mal total kulturell wertvoll einen Verweis auf klassische Literatur in einer Comic-Rezension gebracht, bäm! Nimm das, Shakespeare!)

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Paper Girls 1: The long Halloween

Ich weiß ja nicht, wer von euch als Ferien- oder Nebenjob schonmal Zeitungen ausgetragen hat, aber das ist kein Zucker schlecken! Wirklich nicht. Und Scheiß auf den frühen Vogel, in der Pubertät will man morgens schlafen! Stattdessen muss man sich in aller Herrgottsfrühe (das Wort habe ich tatsächlich noch nie geschrieben, hühü!) aus seinem muckelig warmen Bettchen quälen, draußen ist es meist kalt und dunkel - und wenn DANN noch Aliens in der Stadt einfallen, na dann gute Nacht! Da wünscht man sich doch glatt, im Bett geblieben zu sein. ICH hab jedenfalls in der Schulzeit mal Zeitungen ausgetragen, oder besser gesagt ausgefahren und kann ein Lied davon singen. Einmal bin ich sogar so schlaftrunken mit meinem Prospektestapel aus dem Haus getorkelt, dass mir erst auf der Hälfte der Strecke aufgefallen ist, dass ich zwei unterschiedliche Turnschuhe angezogen hatte - einen roten und einen braunen. Hüstl. Fast schon Harley Quinn-Style - leider nur fast. Und leider nicht mal halb so lässig. Passiert. Aber wenigstens musste ich mich nicht mit Aliens rumschlagen.

 

Die vier Mädels im ersten Sammelband von Paper Girls sind da im Gegensatz zu mir echte Profis - haben alle die richtigen Schuhe an, fahren coole Fahrräder und haben sogar Walkie Talkies. Hallo? Wie cool ist das denn? Achso, wir schreiben übrigens das Jahr 1988. Da sind Walkie Talkies mega cool! Und pubertierende Jungs genauso doof wie immer. Kleiner Spaß! Oder besser gesagt: die doofen Jungs aus der Nachbarschaft sind für unsere Girls noch das geringste Übel in dieser Nacht. Und die verschwinden wie so viele andere Jugendliche sowieso quasi von selbst. Sie verpuffen förmlich. Zu allem Überfluss ist nämlich auch noch die Nacht nach Halloween und unsere tapferen Mädchen merken schnell, dass etwas faul ist in ihrer Kleinstadt.

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